Batteriezellen: Bosch arbeitet mit CATL zusammen

CATL ist der zweite Hersteller von Batteriezellen, mit dem Bosch zusammenarbeitet.
© Foto: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa

Der Autozulieferer kooperiert künftig mit dem chinesischen Hersteller von E-Auto-Batteriezellen. Im Mittelpunkt stehen 48-Volt-Systeme, auch als Mildhybride bekannt.

Der Autozuliferer Bosch arbeitet in Zukunft mit dem Batteriezellenhersteller Contemporary Amperex Technology (CATL) zusammen. Der chinesische Hersteller soll nach Vorgaben von Bosch Zellen entwickeln und produzieren, die künftig in Batterien für sogenannte 48-Volt-Systeme des Zulieferers zum Einsatz kommen. Das teilte Bosch am Donnerstag mit. Wie viele Zellen der Vertrag umfasst, ließ der Zulieferer offen. CATL ist der zweite Hersteller von Batteriezellen, mit dem Bosch zusammenarbeitet. Den anderen Partner hält der Zulieferer geheim.

Die 48-Volt-Systeme werden auch als Mildhybride bezeichnet. Dem Verbrennungsmotor wird dabei ein kleiner Elektromotor zur Seite gestellt. Der dient nicht in erster Linie dem rein elektrischen Fahren. Über die E-Maschine kann zusätzliches Drehmoment aufgebaut werden, darüber hinaus kann beispielsweise das Bordnetz mit Strom versorgt werden. Die 48-Volt-Batterie wird dabei auch mit Strom gespeist, die beim Bremsen gewonnen wird. Damit lässt sich nach Darstellung der Hersteller der Energieverbrauch reduzieren.

Bosch rechnet damit, dass 2025 rund 20 Prozent der Neuwagen eine 48-Volt-Batterie an Bord haben werden. Seit Ende 2018 verarbeitet das Unternehmen die Zellen in einer Batteriefabrik im chinesischen Wuxi. Bis 2025 will Bosch seinen Umsatz mit Elektromobilität auf fünf Milliarden Euro steigern. (dpa)

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