Der ADAC fordert die Automobilhersteller auf, die Senkung der Diesel-Partikelemission zu forcieren. Der Autoclub hat deshalb jetzt nach eigenen Angaben die so genannte technische Begleitung der Initiative "Kein Diesel ohne Filter" übernommen, deren Träger und Koordinator die Deutsche Umwelthilfe e.V. ist. Details nannte die Interessenvertretung nicht. Die Initiative fordert die steuerliche Förderung des Partikelfilters oder gleich wirksamer Technologien für Selbstzünder. Die für die Euro-4-Norm festgelegten steuerlichen Regelungen sollten auch für Dieselfahrzeuge gelten, die lediglich die Euro-3-Norm erfüllen, aber zusätzlich über einen Partikelfilter verfügen. Darüber hinaus sollte auch die Nachrüstung von Altfahrzeugen steuerlich gefördert werden. Die Initiatoren schwebt eine steuerliche Entlastung für Neuwagen in Höhe von 300 Euro vor. Dies entspräche etwa 50 Prozent der zu erwartenden zusätzlichen Kosten pro Fahrzeug. Die Nachrüstung mit einem Rußfilter sollte mit 600 Euro gefördert werden. (pg)
ADAC beteiligt sich an Initiative "Kein Diesel ohne Filter"
Initiative fordert die steuerliche Förderung des Partikelfilters oder gleich wirksamer Technologien für Selbstzünder