100 Jahre Peugeot in Deutschland: Löwe auf der Achterbahn

18.07.2026 10:55 Uhr | Lesezeit: 5 min
Rettungswagen: Der kleine 205 befreite Peugeot ab 1983 aus der Krise und erzielte als T16 (im Bild) auch im Motorsport Siege in Serie.
© Foto: Peugeot

Keine Liebe ohne Drama: Ein Daimler-Motor brachte den ersten Peugeot ins Rollen, aber der Vertriebsstart der Löwenmarke im Land von Daimler und Benz war holprig. Mit Cityflitzern und Familienautos traf Peugeot die Deutschen ins Herz, den SUV-Trend verschliefen die Franzosen dann fast. Heute hat Peugeot Grund zum Feiern.

Die Löwenmarke und Deutschland, diese Liaison ist fast so alt wie das erste Patent-Automobil, denn schon im Peugeot Typ 2 von 1890 setzte der zweitälteste bis heute existierende Automobilhersteller auf einen Daimler-Motor. Benz und Daimler hatten das Auto erfunden, es waren jedoch französische Unternehmer wie Armand Peugeot, die Motorwagen erstmals in größeren Stückzahlen verkaufen konnten. Zunächst an technikaffine Bürger der Grande Nation, 1907 auch ins elsässische Mühlhausen (heute Mulhouse), aber erst ab 1925/26 über Importeure in Berlin und an der Saar in alle Teile Deutschlands.

Für den 1929 lancierten und technisch visionären Peugeot 201 wurden sogar in Berlin Karosserieteile gefertigt, dennoch legte der Löwe laut den Chroniken von Peugeot Deutschland erst 1936 in größeren Stückzahlen los. Die Deutschen und die Autos mit dem brüllenden Löwenkopf, das ist eine lange Liebe, die einer Achterbahnfahrt ähnelt. Ob die heute in Rüsselsheim residierende Importzentrale der zum Stellantis-Konzern gehörenden Marke das Anniversarium deshalb ohne Festivitäten vergehen lässt?

Diese Modelle machten Peugeot groß

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren es elegante Limousinen und familienfreundliche Kombis der Modelle 403 bis 406 und 504 bzw. 505, die Peugeot in Allemagne groß machten, während Cityflitzer der Typen 104 bis 108 bzw. 204 bis 208 in ihren Segmenten um die Pole Position kämpften. Coupé-Cabrios setzten Trends, aber dem deutschen Geschmack angenäherte Flaggschiffe á la Peugeot 604 oder 607 konnten kaum punkten. Sehr spät sprang der Löwe auf den SUV-Zug, zu früh setzte er auf Stromer im Kei-Car-Format, dennoch: Die Katze gibt sich heute selbstbewusster denn je.


100 Jahre Peugeot in Deutschland

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So zeigt der Leu drei beleuchtete Krallen an der Kühlerfront aktueller Peugeot-Modelle, das Markenzeichen ist illuminiert, und die Premiere neuer Produkte wie des E-208 GTI wird flankiert durch eine überlebensgroße Löwenskulptur mit hungrig aufgerissenem Maul. Es ist eine Botschaft, die alle verstehen: Die Raubkatze will ihr Revier erweitern und ist dabei in Deutschland trotz neuer Konkurrenten aus Asien auf gutem Kurs. Mit 2,2 Prozent Marktanteil im ersten Quartal 2026 und Platz sechs unter den größten Importeuren (vor Renault und Citroen) hat sich Peugeot aus einer langen Talstrecke befreit, denn zwischen 2016 und 2023 drohte das traditionsreichste französische Automobilunternehmen immer wieder aus den Top Ten der bedeutendsten Importmarken zu fallen.

Es ist ein Mix aus Pioniergeist und erstaunlicher Resilienz, mit dem es Peugeot einerseits gelingt, die Zukunft zu vermessen und andererseits Krisen zu überstehen – vor allem wenn der gallische Löwe wie einst der französische Science-Fiction-Autor Jules Verne manchmal zu weit in das Morgen sprang. So war die konservative Premiumkundschaft 1936 noch nicht bereit für den visionären Peugeot 402 Eclipse mit automatisch versenkbarem Metalldach – ohne zu ahnen, dass der Peugeot 206 CC zur Jahrtausendwende den Coupé-Cabrio Hype zum Zenit führen sollte.

Dem Zeitgeist weit voraus

Auch der Peugeot 106 Electric eilte dem Zeitgeist 1992 so weit voraus, dass sich ähnlich wie beim 2009 eingeführten Peugeot iOn fast nur Behörden und Energieversorger fürs Stromern entschieden. Und dann noch das: Ausgerechnet Peugeot als Diesel-Pionier und global größter Selbstzünder-Produzent landete 2012 mit dem bahnbrechenden innovativen ersten Dieselhybrid 3008 HYbrid4 einen teuren Ladenhüter.


Peugeot E-208 GTi (2026)

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Noch kostspieliger waren die Konsequenzen, wenn die Franzosen ihre Modelle auf den deutschen Kundengeschmack auslegten. So sollte etwa der 505 in den 1980ern als "Mercedes à la française" das Peugeot-Markenimage schärfen – galt aber als altmodisch im Vergleich zu den bei Yuppies oder Geschäftsleuten beliebten Newcomern Mercedes 190 oder BMW 3er (E30). Die Folge: Die Löwenmarke verlor signifikant an Popularität, zumal der Peugeot 505 nicht einmal die Hälfte der Stückzahlen seines Vorgängers 504 erreichte. Erst der kleine 205 führte den Löwen ab 1983 als charmante Alternative zu VW Polo oder Opel Corsa wieder steil nach oben.

Tatsächlich liest sich die Peugeot-Chronik wie eine kontinuierliche Achterbahnfahrt, die den Franzosen auch im 21. Jahrhundert viele Rollercoaster-Momente bescherte, etwa als sie dem Trend zum SUV ab 2007 mit japanischem Badge-Engineering (Peugeot 4007) hinterherhechelten, aber erst später mit den Eigenentwicklungen 3008 und 5008 Anschluss fanden.

Erster Peugeot-Importeur feierte große Erfolge

Dabei erkannte das bis 2021 familiengeführte Unternehmen (heute ist die Familie Peugeot im Verwaltungsrat von Stellantis vertreten) eigentlich genau, was der anspruchsvolle deutsche Markt verlangt: Solide Modelle in stilprägendem Design mit innovativer Technik zu konkurrenzfähigen Preisen. Damit erzielte die seit 1926 in Saarbrücken aktive und 1936 zum ersten offiziellen deutschen Peugeot-Importeur ernannte "Kraftwagen Handelsgesellschaft Kochte & Rech" erstaunliche Erfolge. Das aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Bundesrepublik Zölle senkte und den Autoimport liberalisierte – in den 1930ern war der kleine Peugeot 201 teurer als deutsche Mittelklassemodelle.


Peugeot Polygon Concept

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Auf einen vorderen Rang in den Zulassungscharts der Importeure sprintete Peugeot mit dem 1948 eingeführte Peugeot 203, denn diese Limousinen verband das Beste aus französischer Ingenieurskunst mit US-Dream-Car-Design. 1955 kam mit dem vom Stardesigner Pininfarina perfekt proportionierten Pontonmodell Peugeot 403 ein weiterer Erfolgstyp ins Programm, auf den auch die deutsche Polizei setzte. Für Taxi- und Vielfahrer war der Peugeot 403 Diesel die wichtigste Alternative zum Ponton-Mercedes 190 D; ein Portfolio, das die Typen 404 im Trapezdesign (ab 1960) und 504 (ab 1968) aktualisierten.

Bis 1967 hatte Peugeot seine Marktanteile in Deutschland so erfolgreich ausgebaut, dass die konzerneigene Importgesellschaft Peugeot Automobile Deutschland GmbH gegründet wurde. Trotz der Rezession zum Ende des deutschen Wirtschaftswunders konnte der neue Importeur schon im ersten Jahr 20.733 Fahrzeuge absetzen: Das bedeutete Platz drei im Ranking der größten Importmarken, nicht zuletzt dank des fortschrittlichen Kompaktmodells 204 mit Frontantrieb. Die untere Mittelklasse besetzten bald die modernen Modelle 304 und 305 (als Stufenheck und Break), aber Ende der 1970er verlor Peugeot die Vorreiterrolle, fehlte doch ein Fließheck. Zum Golf-Rivalen avancierte erst 1986 der Peugeot 309, während am oberen Ende der Modellpalette die Typen 605 und 607 gegenüber den deutschen Premium-Platzhirschen kaum Präsenz zeigten.

Zwischen Gegenwart und Zukunft

Auch im neuen Millennium zählt Peugeot zu den stärksten Importmarken mit einem Modellprogramm vom Bestseller 208 bis zum siebensitzigen Crossover 5008. Für Emotionen waren zuerst Coupé-Cabriolets, dann vor allem schnelle GTI zuständig. Zeitweise entdeckten die Franzosen Nischen, wo es keine Lücken gibt (etwa als die Kleinwagen 107, 1007, 206 und 207 parallel produziert wurden), aber der Löwe lernt aus seinen Fehlern. So heißt es inzwischen: Elektrische Antriebe sind für Peugeot die Zukunft, aber Multi-Energy ist die erfolgsversprechende Gegenwart.


Peugeot - Chronik

1810: Gründung von der Firma Peugeot als Fabrikant von Werkzeugen und Walzstählen

1847: Der Löwe als Logo wird kreiert, drei Jahre später erstmals verwendet

1889: Armand Peugeot präsentiert auf der Weltausstellung in Paris sein erstes Automobil, den Peugeot Typ 1, ein dreirädriges Fahrzeug mit Dampfantrieb

1890: Produktionsbeginn des Peugeot Typ 2, als erster Peugeot mit Verbrennungsmotor, Lizenz Daimler

1907: Der Händler G. Chatel im elsässischen Mühlhausen (heute Mulhouse) übernimmt den Vertrieb von Peugeot-Fahrzeugen

1925/26: In Berlin eröffnet Henri Jeannin eine Peugeot-Vertretung, die ab 1929 vor allem den Peugeot 201 verkauft. Dieser wird mit Karosserieaufbauten aus einem Berliner Presswerk ausgeliefert

1926: Im Saargebiet vertreibt die Firma Kochte & Rech Peugeot Fahrzeuge

1928: Peugeot-Neuwagen können in Deutschland über zwölf Monate finanziert werden, eine revolutionäre Neuerung, die Ideen von Citroen und GM folgt

1929: Mit dem 201 wird eine neue Nomenklatur mit „Null“ in der Mitte eingeführt. Der Peugeot 201 geht als erstes Modell der Löwenmarke in Massenfertigung

1932-1934: Komplett erneuerte Modellpalette aus den Typen 201, 301, 401 und 601

1933: Stromliniendesign aus Sochaux, entwickelt vom Designer Henri Thomas, besonders konsequent umgesetzt bei den Serienmodellen 402 (ab 1935) und 202 (ab 1938)

1934: Erstes Coupè-Cabriolet mit elektrisch versenkbarem Metallklappdach (Peugeot Eclipse)

1935: Henri Jeannin schließt seine Peugeot Generalvertretung in Berlin

1936: Am 5. November wird die Kraftwagen Handelsgesellschaft Kochte & Rech in Saarbrücken erster offizieller deutscher Importeur für Peugeot

1938: Der Peugeot 402 wird mit Dieselmotor erprobt und erfolgreich vor allem an Taxifahrer verkauft

1939: Der Import von Peugeot nach Deutschland wird erschwert, in diesem Jahr nur noch 50 Neuzulassungen

1941: Das Elektrofahrzeug VLV geht in kleine Serie und wird auch in Deutschland eingesetzt

1947: Neustart, auch in Deutschland, mit dem Vorkriegsmodell 202. 1948 beginnt bei Peugeot mit dem modern gezeichneten Nachfolge-Modell 203 eine Ära als Hersteller eines Einheitsmodells. Damit passt sich Peugeot dirigistischen staatlichen Richtlinien an

1955: Peugeot 403 Limousine im Pontondesign mit Pininfarina-Linien wird erster echter Bestseller in Deutschland

1959: Der Peugeot 403 Diesel geht als erster französischer Diesel-Pkw in Großserie. Weltweit erster Serienkombi mit Dieselmotor ist der Peugeot 403 Break/Familiale

1960: Produktionseinstellung des 203. Neuvorstellung des Peugeot 404 im von Pininfarina kreierten Trapez-Design

1961: Peugeot 404 Coupé und Cabriolet werden bei Pininfarina in Italien gefertigt

1962: Der Peugeot 404 Injection geht als erstes französisches Fahrzeug mit Benzineinspritzung in Großserie

1965: Vorstellung des Peugeot 204 als erster Peugeot mit Vorderradantrieb

1967: Als konzerneigene Importgesellschaft wird in Saarbrücken die Peugeot Automobile Deutschland GmbH gegründet und übernimmt die Anlagen der Firma Kochte & Rech. Der Peugeot 204 debütiert mit dem kleinsten Dieselmotor der Welt

1968: Einführung des Peugeot 504 mit einem Frontdesign, das zum Markengesicht wird

1969: Peugeot ist wieder Vollsortimenter mit den Modellen 204, 304, 404 und 504

1972: Debüt des Peugeot 104 als kleinstem Viertürer Europas

1973: In Saarbrücken-Güdingen an der deutsch-französischen Grenze errichtet Peugeot ein neues Importzentrum. Der Peugeot-Marktanteil in Deutschland ist leicht rückläufig, sinkt auf 2,8 Prozent

1974-1976: Übernahme und Rettung der insolventen Marke Citroen

1974: Peugeot 504 Coupé mit dem ersten französischen V6-Motor der Nachkriegsära

1975: Neues Flaggschiff wird der repräsentative Peugeot 604. Peugeot hält nur noch 2,3 Prozent Marktanteil in Deutschland und ist damit kleinster französischer Importeur hinter Citroen, Simca und Renault

1977: Einführung des Peugeot 305 mit Stufenheck statt klassenüblichem Fließheck

1978: Peugeot übernimmt die europäischen Marken des amerikanischen Chrysler-Konzerns (Simca, Hillman, Humber, Sunbeam etc.) und wird größter Autobauer Europas

1979: Neue Modellreihe Peugeot 505, entwickelt speziell als Alternative zu deutschen Premiummodellen

1980: Fusion von Peugeot und Talbot. Finanzielle Verluste und Neustrukturierung bis 1984

1983: Einführung des Kleinwagens Peugeot 205 als bis dahin erfolgreichstem Peugeot-Modell aller Zeiten

1985: Der VW-Golf-Rivale Peugeot 309 läuft an, ursprünglich sollte er als Talbot Arizona den Horizon beerben

1986: Einstellung der Marke Talbot

1987: Der 205 geht mit Elektroantrieb in kleine Serie. Debüt für den Peugeot 405

1989: Neues Flaggschiff wird der Peugeot 605

1991: Neue Kleinwagenreihe Peugeot 106

1992: Der elektrische Peugeot 106 geht in Serie und wird weltweit erfolgreichstes Fahrzeug mit Elektroantrieb, verkauft sich aber in Deutschland nur in Kleinstserie

1994: Erste Großraumlimousine der Löwenmarke ist der Peugeot 806

1996: Der Peugeot Partner begründet gemeinsam mit dem Parallelmodell Citroen Berlingo ein neues Fahrzeugsegment

1998: Der Peugeot 206 wird eingeführt und übertrifft die Erfolgsbilanz des 205

1999: Neues, in Deutschland allerdings glückloses Spitzenmodell Peugeot 607 und Einführung des wartungsfreien Diesel-Partikelfilters. Präsentation des Peugeot 206 CC und damit Wiederbelebung des Segments der viersitzigen Coupé-Cabriolets

2001: Peugeot 307 und 307 SW als Hochdach-Lifestylekombi, zwei Jahre später folgt das Coupé-Cabriolet 307 CC

2003: Mit dem Erfolgsmodell 208 gelingt es Peugeot in Deutschland 3,8 Prozent Marktanteil zu erreichen

2004: Der Peugeot 1007 debütiert als erster europäischer Kleinwagen mit elektrischen Schiebetüren. Zugleich Einführung des zusätzlichen Zahlencodes mit einer "Doppel-Null". Marktstart für den Peugeot 407

2005: Als erstes Ergebnis einer Kooperation mit Toyota entspringt der Peugeot 107

2006: Neuer Kleinwagen Peugeot 207

2007: Neue Modelle sind der Peugeot 308 und der 4007 als erster Peugeot-SUV (aus Kooperation mit Mitsubishi und Schwestermodell des Mitsubishi Outlander)

2009: Als Parallelmodell zum Mitsubishi i-MiEV wird der Peugeot iOn vorgestellt. Serienstart im Jahr 2010. Neu sind die Baureihen 3008 (schon seit dem Vorjahr) und 5008 sowie der 206+ als Evolution des mit bis dahin 6,5 Millionen Einheiten erfolgreichsten Peugeot aller Zeiten

2012: Einführung des Peugeot 208. Erster Diesel-Hybrid-Pkw in Serie ist der Peugeot 3008 HYbrid4. Peugeot entscheidet in Zukunft die Standardmodelle nur noch auf "1" bzw. "8" enden zu lassen. So heißt der Nachfolger des aktuellen 308 ab 2013 wieder 308 bzw. der Nachfolger des 107 ab 2014 nun 108

2013: Die beiden Automobilunternehmen Peugeot Deutschland GmbH und Citroen Deutschland GmbH beziehen eine gemeinsame Deutschlandzentrale in Köln-Gremberghoven

2016: Im Jahr des 80. Gründungstags von Peugeot Deutschland erreicht die Löwenmarke nur noch 1,7 Prozent Marktanteil in Deutschland, lanciert aber gleich mehrere neue SUV mit den Typen 3008 und 5008

2021: Um seinen Anspruch auf Zugehörigkeit in das Premium-Marktsegment zu unterstreichen, präsentiert Peugeot ein modifiziertes Logo mit einem majestätischen Löwenkopf. Mit der Gründung des Stellantis-Konzerns (durch die Fusion von PSA und FCA) bezieht Peugeot Deutschland einen neuen Standort in Rüsselsheim, am Stammsitz der Stellantismarke Opel

2024: Mit 67.454 PKW-Neuzulassungen erzielt Peugeot einen Marktanteil von 2,4 Prozent, was einem Plus von 0,8 Prozentpunkten im Vergleich zu 2023 entspricht (46.836 neuzugelassene Fahrzeuge, 1,6 Prozent Marktanteil). Die beliebtesten Modelle sind der Peugeot 208/E-208 und der Peugeot 2008/E-2008

2026: Peugeot Deutschland ernennt am 1. Januar Vincent Ricoux als Geschäftsführer. 2026 strebt Ricoux wie im Vorjahr 2,2 Prozent Marktanteil an, langfristig soll die Marke wachsen. Die überarbeiteten Modelle 308 und 308 SW zeigen als erste der Peugeot-Produktpalette optional ein beleuchtetes Markenemblem. Das Facelift umfasst außerdem einen neu gestalteten Kühlergrill sowie eine neue charakteristische Drei-Krallen-Lichtsignatur. In den ersten vier Monaten des Jahres erzielte Peugeot 20.786 Neuzulassungen in Deutschland, damit liegt Peugeot auf Platz 6 im Markenranking der Importeure, noch vor den Erzrivalen Renault und Citroen. Die umfassende Elektrifizierungsstrategie bei Peugeot zeigt sich in den Modellen E-208, E-408, E-308, E-2008, E-3008, E-5008 und E-Rifter sowie E-Traveller.



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