BMW Z4: Zurück zum Sport

BMW legt den Z4 neu auf.
© Foto: BMW

Nach längerer Pause nimmt BMW wieder einen Roadster ins Programm. Der neue Z4 unterscheidet sich charakterlich schon im Stand klar von seinem Vorgänger.


Datum:
27.08.2018

NOCH KEINE Kommentare

jetzt mitdiskutieren



Von Holger Holzer/SP-X

BMW kehrt beim neuen Z4 zum puristischeren Roadster-Konzept zurück. Die nun präsentierte dritte Generation des offenen Sportwagens fällt kompakter aus als der Vorgänger und trägt wieder das klassische Stoffverdeck anstelle des zuletzt verwendeten Stahl-Klappdachs. Die Premiere gab es nun im Rahmen der Automotive Week im kalifornischen Pebble Beach (bis 26. August), die endgültige Serienversion für Europa gibt im Herbst auf dem Pariser Salon ihr Debüt.

Optisch orientiert sich der neue Z4 eng an der im vergangenen Jahr an gleicher Stelle präsentierten Studie Z4 Concept, fällt aber ein wenig rundlicher aus als der aggressiver gezeichnete Design-Ausblick. Auffallend sind die gegenüber den Vorgängern deutlich kürzere Motorhaube und die generell gekappten Abmessungen. Die Abkehr von den klassischen Z-Proportionen dürfte auch damit zu tun haben, dass der Roadster diesmal nicht allein von den Münchnern entwickelt wurde, sondern gemeinsam mit dem kommenden Toyota Supra entstanden ist. Innen ist davon jedoch wenig zu merken, der Z4 präsentiert sich im üblichen Stil der Marke. Hingucker sind die digitalen Instrumente, die die klassischen Analoguhren ersetzen.

Zur Premiere präsentiert sich der Z4 als Sondermodell M40i First Edition. Den Antrieb übernimmt ein 250 kW / 340 PS starker 3,0-Liter-Reihensechszylinder, der den Zweisitzer über die Hinterachse in 4,6 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen soll. Zusammen mit einer Gewichtsverteilung von 50:50 zwischen Vorder- und Hinterachse, breiter Spur, kompaktem Radstand und einem tiefen Schwerpunkt soll die Neuauflage sportlicher ausfallen als der Vorgänger. Für BMW ist das auch eine Strategiewende: Sollte der Vorgänger noch vor allem dem luxuriösen Stahldach-Sportler Mercedes SLK/SLC Konkurrenz machen, geht es nun vor allem wieder um puren sportlichen Fahrspaß.

Neben dem M40i wird es allerdings auch zivilere Versionen geben. Darunter ein Einstiegsmodell mit einem 110 kW / 150 PS starken Vierzylinder. Genaue Daten will BMW kurz vor der Messepremiere mitteilen. Dann dürfte es auch eine Preisansage geben. Der seit Mitte 2016 nicht mehr gebaute Vorgänger kostete zuletzt rund 35.000 Euro, eine Summe, die auch für die Neuauflage realistisch scheint.

HASHTAG


#Roadster

Mehr zum Thema


#BMW

MEISTGELESEN


STELLENANGEBOTE


KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


asp AUTO SERVICE PRAXIS Online ist der Internetdienst für den Werkstattprofi. Neben tagesaktuellen Nachrichten mit besonderem Fokus auf die Bereiche Werkstatttechnik und Aftersales enthält die Seite eine Datenbank zum Thema RÜCKRUFE. Im neuen Bereich AUTOMOBILE bekommt der Werkstatt-Profi einen Überblick über die wichtigsten Automarken und Automodelle mit allen Nachrichten, Bildergalerien, Videos sowie Rückruf- und Serviceaktionen. Unter #HASHTAG sind alle wichtigen Artikel, Bilder und Videos zu einem Themenspecial zusammengefasst. Außerdem gibt es im asp-Onlineportal alle Heftartikel gratis abrufbar inklusive E-PAPER. Ergänzt wird das Online-Angebot um Techniktipps, Rechtsthemen und Betriebspraxis für die Werkstattentscheider. Ein kostenloser NEWSLETTER fasst werktäglich die aktuellen Branchen-Geschehnisse zusammen. Das richtige Fachpersonal finden Entscheider auf autojob.de, dem Jobportal von AUTOHAUS, asp AUTO SERVICE PRAXIS und Autoflotte.