Hauptuntersuchung: Mit Abstand gut betreut

Der Schutz der Kunden und der eigenen Mitarbeiter hat bei TÜV SÜD höchste Priorität.
© Foto: TÜV SÜD

TÜV SÜD führt die Hauptuntersuchung bei Kraftfahrzeugen auch während der Corona-Krise durch. Auch ist der mobile HU-Service in den Kfz-Werkstätten weiterhin sichergestellt.


Datum:
16.04.2020
Lesezeit: 
2 min

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Die Hauptuntersuchung (HU) ist auch in Zeiten von Corona ein wichtiger Baustein für die Verkehrssicherheit und die Aufrechterhaltung der Mobilität in Deutschland. Auch vor dem Hintergrund der angeordneten Ausgangsbeschränkungen in Folge der Coronavirus-Pandemie, wie beispielsweise in Bayern, führt daher TÜV SÜD die HU bei Kraftfahrzeugen durch. Die Hauptuntersuchung ist weiterhin an den Prüfstellen möglich. Der mobile HU-Service in den Kfz-Werkstätten wird ebenfalls weiterhin sichergestellt.

"Nachdem Werkstätten ausdrücklich aufgefordert sind, den Betrieb aufrechtzuerhalten und die öffentlich-rechtliche Tätigkeit der Überwachungs-Organisation als triftiger Grund zur Daseinsfürsorge und Aufrechterhaltung der Mobilität weiterhin betrieben werden soll, führen wir den mobilen Service auch weiterhin durch", sagt Jürgen Wolz, Leiter amtliche Tätigkeiten TÜV SÜD Auto Service GmbH.

Die Gesundheit und die Sicherheit der Kunden, Mitarbeiter und Partner hätten für TÜV SÜD dabei höchste Priorität, betonte Wolz. Bei jeder Fahrzeugprüfung werde man daher jetzt ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung der erlassenen Vorsichts- und Hygienemaßnahmen legen. Für die Büros der TÜV SÜD Auto Partner, die bundesweit aktiv sind, gelten die Regelungen entsprechend der Vorgaben der jeweiligen Bundeländer.

Die Bundesländer und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) haben verlautbart, dass das Durchführen von regelmäßigen technischen Untersuchungen der Sicherheit im Straßenverkehr dient und damit unter die systemrelevanten Tätigkeiten fällt. Eine Einschränkung durch die Verwaltung ist daher nicht erwünscht.

Gleichzeitig soll es vorerst von der Polizei nicht geahndet werden, wenn der Termin der fälligen HU länger als zwei Monate und bis maximal vier Monate überzogen wird, so die Empfehlung des BMVI an die Bundesländer. TÜV SÜD hat die Öffnungszeiten den Gegebenheiten angepasst. Informationen zu den einzelnen Service-Centern gibt es online unter www.tuvsud.com/online-termin und wichtige Information in Bezug auf die Einschränkungen durch Corona unter www.tuvsud.com/hu-corona.

Fragen an ...

Jürgen Wolz, Leiter amtliche Tätigkeiten TÜV SÜD Auto Service GmbH.
© Foto: TÜV SÜD

Wie geht TÜV SÜD mit den Einschränkungen infolge der Corona-Schutzmaßnahmen um?

Wir führen entsprechend den Vorgaben der Länder und des Bundes flächendeckend an unseren Prüfstellen Hauptuntersuchungen durch. Der mobile Service in den Werkstätten wird ebenfalls aufrechterhalten. An allen Prüfstellen und Prüfstützpunkten gelten die besonderen Maßgaben an Hygiene. Die Gesundheit und die Sicherheit seiner Kunden, Mitarbeiter und Partner hat für TÜV SÜD höchste Priorität.

Wie ist die Situation in den Werkstätten?

Werkstätten sind ein wesentlicher Faktor zur Sicherstellung der Mobilität, sie sind deshalb ausdrücklich aufgefordert, ihren Betrieb aufrechtzuerhalten. Damit beispielsweise die Lieferketten am Laufen bleiben und Rettungskräfte für alle da sein können. Es liegt viel Verantwortung auf den Schultern der Betriebe. Wir als ihr Partner für sichere Mobilität unterstützen die Werkstätten dabei und werden gemeinsam mit ihnen für die Aufrechterhaltung des wirtschaftlichen Lebens sorgen. Mit Abstand.

Wie lässt sich das Risiko für Mitarbeiter und Kunden minimieren?

Es ist wichtig, dass bei der Durchführung der amtlichen Prüfungen die Vorsorge- und Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Um unnötige Fahrten zu reduzieren, werden wir bis auf Weiteres im Vorfeld in den Prüfstützpunkten abfragen, ob Fahrzeuge zur Prüfung anstehen.

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