Kfz-Kennzeichen: Bundesrat will Vergabe weiter liberalisieren

06.03.2026 10:43 Uhr | Lesezeit: 1 min
Alte Autokennzeichen der Thüringer Städte Schmölln, Bad Lobenstein, Bad Langensalza und Zeulenroda-Triebes.
Die Bundesländer wollen mehr regionale Kfz-Kennzeichen ermöglichen.
© Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

LBS, SLN, LSZ – all das sind Autokennzeichen. Schon seit 2012 haben Landkreise und kreisfreie Städte bei der Vergabe mehr Freiheit. Nun fordern die Länder eine völlige Liberalisierung.

Die Bundesländer wollen mehr regionale Kfz-Kennzeichen ermöglichen und fordern dazu von der Bundesregierung eine Liberalisierung des geltenden Rechts. In einer vom Bundesrat angenommenen Entschließung verlangen sie, bisherige Einschränkungen zu beseitigen. "Für viele Menschen ist das Autokennzeichen mehr als eine Buchstabenkombination. Es steht für viele Menschen für Verbundenheit mit ihrer Stadt, mit ihrer Region", sagte Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Kaweh Mansoori (SPD).

Zwar haben Landkreise und kreisfreie Städte schon seit 2012 mehr Möglichkeiten, neue Buchstabenkombinationen auf den Nummernschildern zuzulassen. So konnten vor allem alte, durch Gebietsreformen weggefallene Kennzeichen wieder eingeführt werden. Es gibt aber weiter Einschränkungen, etwa dass ein neuer, selbstständiger Kfz-Zulassungsbezirk gegründet werden muss.

Die Auflagen sollen nun nach dem Willen der Länder wegfallen. Dies biete die wertvolle Möglichkeit, die regionale Identität weiter zu stärken, heißt es in der Initiative des Landes Hessen. Die angenommene Entschließung geht nun an die Bundesregierung. Ob, wann und wie diese den Vorschlag aufgreift, ist offen. Dafür gibt es keine gesetzliche Regelung.


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