Streetscooter-Rückruf: Mögliche Schmor- und Brandschäden

Die Deutsche Post ruft den Streetscooter zurück.
© Foto: DHL

Die Deutsche Post ruft hierzulande 12.140 Streetscooter der Typen Work und Work L zurück in die Werkstätten. Grund sind Schwächen beim Niedrigvoltspannungsladegerät und an der Isolation des Kabelstrangs.


Datum:
13.07.2020
Lesezeit: 
3 min

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Die Deutsche Post hat einen Rückruf seiner Elektrofahrzeuge Streetscooter Work und Work L bekannt gegeben. Bei hierzulande 12.140 Fahrzeugen, gefertigt von 2014 bis 2019, wurden Schwachstellen im Bereich des Niedrigvoltspannungsgerätes und an der Isolation eines Kabelstrangs festgestellt. Beide Schwachstellen könnten potenziell zu einer Rauch- und Hitzeentwicklung führen, das KBA verweist zudem auf mögliche Schmor- und Brandschäden.

Die Deutsche Post fordert die Halter der betroffenen Fahrzeuge auf, ihre Fahrzeuge in eine von der Streetscooter autorisierten Werkstatt zur Überprüfung zu bringen. Dort erfolgt dann bei Bedarf der Austausch der Ladegeräte sowie eine Nacharbeit der Kabelverlegung. Ein Großteil der entsprechenden Fahrzeuge (rund 10.000) wird von der Deutschen Post betrieben, teilte ein Sprecher des Unternehmens gegenüber asp-Online mit.

Dieser freiwillige Rückruf ist demnach eine reine Vorsichtsmaßnahme, und nach Erkenntnissen der Deutschen Post gehe keine Gefährdung für den Fahrer während des laufenden Betriebs des Fahrzeugs aus. Ein Zusammenhang zwischen diesen beiden Schwachstellen und den beiden aufgetretenen Batteriebränden vor zwei Jahren bestehe nicht, hieß es.

Von den bei der Deutschen Post potenziell betroffenen rund 10.000 Fahrzeugen konnte bereits rund die Hälfte in ersten kurzfristigen Reihentests untersucht werden, erklärte der Unternehmenssprecher. Mit dem Ergebnis, dass nur ein Bruchteil die oben genannten Schwachstellen auswiesen, die jedoch durch die mit dem KBA definierten Maßnahmen präventiv behoben werden könnten. (tm)


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