Mercedes-Rückruf: Unkontrollierte Airbag-Entfaltung

Mercedes hat einen Rückruf seiner Modelle A-Klasse und GLK (Bild) wegen Airbagproblemen gestartet.
© Foto: Mercedes

Der Autobauer ruft in Deutschland über 180.000 Fahrzeuge mit Takata-Airbags zurück. Ein Fehler im Gasgenerator könnte im Falle einer Airbagauslösung zu einer unkontrollierten Entfaltung führen, es besteht Verletzungsgefahr.


Datum:
29.09.2020
Lesezeit: 
2 min

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Mercedes-Benz ruft seine Modelle A-Klasse und GLK wegen Airbagproblemen zurück. Es handelt sich um Fahrer- und Beifahrerairbags der Firma Takata mit Ammoniumnitrat-Gasgeneratoren. Denn unter speziellen klimatischen Bedingungen könnte es zu einer chemischen Veränderung des Treibmittels kommen. Im Falle eines Unfalls mit Airbagauslösung(en) besteht die Möglichkeit, dass der Gasgenerator platzt. In diesem Fall hätte der Airbag keine Rückhaltefunktion mehr und lose Teile des Gasgenerators könnten in den Fahrzeuginnenraum gelangen. Dies würde die Verletzungsgefahr der Insassen erhöhen.

Betroffen von diesem überwachten Rückruf sind hierzulande rund 49.296 Fahrzeuge des Modells GLK aus dem Bauzeitraum 2011 bis 2015 sowie 132.832 Einheiten der A-Klasse, produziert von 2004 bis 2012. Die internen Codes der Aktion lauten bei der A-Klasse "9196001 und 9196004", beim GLK "9196002 und 9196005". Weltweit umfasst die Aktion insgesamt etwa 1.136.482 Fahrzeuge. In der Werkstatt erfolgt der Austausch der betroffenen Airbags. (tm)  


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