WM-Werkstattmessen
Mehr als 40.000 Besucher zählte man in diesem Jahr bei den drei Werkstattmessen des Teilegroßhandelshauses Wessels+Müller AG. Die Fachbesucher kamen nicht nur zum Schauen, sondern investierten auch kräftig in neue Werkstattausstattung.
Der Knoten scheint geplatzt zu sein", meinte einer der Werkstattausrüs-tungsanbieter in Oschersleben. Nach drei Messen hatte sich der schon bei der Auftaktveranstaltung am Hockenheimring ausgemachte Trend bestätigt. Frank Schröder, Vorstandsvorsitzender der Wessels+Müller AG, zog nach der dritten Messe in Oschersleben ein ausgesprochen positives Fazit. "Die Auftragsbücher unserer Werkstattausrüstungsabteilung sind nach den Messen mehr als voll und wir werden bis ins neue Jahr gut zu tun haben, um alle Aufträge abzuarbeiten." Die Aufbruchstimmung war auch bei der letzten Messe im Motorpark Oschersleben zu spüren.
"Die Werkstätten investieren wieder, vor allem Werkstattausrüstung und Diagnosetechnik sind gefragt", erklärte Ralf Kuhne, Vertriebsleiter Pkw bei der WM AG. Auch das Teilegeschäft bewegt sich aktuell über dem sehr guten Niveau des Jahres 2007. "Die Fortsetzung unserer Verschleißteiloffensive hat sich ausgezahlt, die Werkstätten setzen auf Qualitätsteile und nutzen verstärkt unsere Beratungsangebote für die optimale Kundenansprache", freute sich auch Volker Ruddigkeit, Marketingleiter bei Wessels+Müller. In Sachen Unterstützungsleistungen für die Werkstattkunden setzt das Unternehmen auf die Werkstattsysteme Meisterhaft und AC AutoCheck. Die Full-Service-Systeme sind im Markt etabliert und haben zahlenmäßig (ca. 510 AC AutoCheck, ca. 1.700 Meisterhaft) eine flächendeckende Partnerzahl erreicht. Voraussetzung für neue Partnerbetriebe in diesen beiden Konzepten ist unter anderem, dass sie eine gewisse Mindestgröße aufweisen, CI-Vorgaben erfüllen oder regelmäßig in die Weiterbildung der eigenen Mannschaft investieren. "Es gibt nach wie vor eine große Zahl von freien Werkstätten, die keinem System angeschlossen sind, weil sie die Grundanforderungen (noch) nicht erfüllen. Auch die möchten aber gern bestimmte Leistungen eines Werkstattsystems nutzen", erzählt Ruddigkeit. Dazu gehören an erster Stelle technischer Hotline-Support, Weiterbildungsangebote, aber auch Unterstützungsleistungen im Bereich Marketing und Werbung. Für solche Werkstattkunden hat die WM AG darum im April mit Auto-Team ein so genanntes Basiskonzept gestartet. Auto-Team ist als Aufstiegskonzept für Partner gemacht, die später AC-AutoCheck- oder Meisterhaft-Werkstattpartner werden möchten, der Aufstieg ist allerdings kein Muss. Auch vertragliche Abnahmeverpflichtungen bestehen nicht. Die Nachfrage nach diesem Partnerschaftskonzept ist allerdings beachtlich, denn nur sechs Monate nach Marktstart wurde Ende September in Oschersleben bereits der 550. Auto-Team-Partner vom Vorstandsvorsitzenden Frank Schröder begrüßt.
Information und Unterhaltung
Auch dieses Jahr bekamen die Messebesucher am Hockenheimring, am Flughafen Münster-Osnabrück und in Oschersleben neben aktuellen Trends aus der Welt der Werkstatt jede Menge Unterhaltung geboten, beispielsweise die Fahrt über die Rennstrecke in einem Renntaxi. "Die Mischung aus Information und Unter-haltung kommt bei den Zuschauern gut an, darum werden wir auch künftig an diesem erfolgreichen Messekonzept festhalten", versprach Marketingleiter Volker Ruddigkeit. fs