Das Feuer brach aus bislang ungeklärter Ursache gegen 17.55 Uhr im hinteren Bereich des Gebäudes aus und wurde von den Besitzern bemerkt, die sofort den Notruf wählten und erste Löschversuche unternahmen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die etwa 30 mal 20 Meter große Halle bereits in Flammen, eine starke Rauchentwicklung war weithin sichtbar.
Anwohner wurden vorsorglich aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Auch ein angrenzendes Pflegeheim war betroffen, eine Evakuierung der Bewohner war jedoch nicht notwendig. Die Löscharbeiten gestalteten sich unter anderem wegen der Witterung und der in der Halle gelagerten brennbaren Stoffe als schwierig. Zur Brandbekämpfung wurden zusätzliche Spezialfahrzeuge für Löschschaum aus Hanau und Maintal angefordert.
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Das einsturzgefährdete Gebäude wurde schließlich mit Löschschaum geflutet, nachdem das Hallendach geöffnet worden war. Zeitweise waren mehr als 100 Einsatzkräfte vor Ort. Gegen 0.30 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Eine Brandwache blieb zur Überwachung der Einsatzstelle eingerichtet. Verletzt wurde niemand.
In der zerstörten Halle befanden sich neben Werkstattausrüstung auch mehrere Fahrzeuge, darunter Oldtimer und hochwertige Sportwagen. Vor Ort war angesichts des Ausmaßes der Zerstörung von einem erheblichen Verlust die Rede. "Ein Lebenswerk ist zerstört", hieß es aus Kreisen der Einsatzkräfte. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei übernommen.