Brembo wird auf der Automechanika Frankfurt 2026 ein erweitertes Aftermarket- und Upgrade-Angebot vorstellen. Das Unternehmen will damit auf die zunehmende Vielfalt und Komplexität im Mobilitätsmarkt reagieren. Das Portfolio richtet sich an verschiedene Fahrzeugsegmente – darunter Pkw, Nutzfahrzeuge, Motorräder, Fahrräder, leichte Nutzfahrzeuge sowie elektrifizierte Plattformen.
Ein Großteil der Produkte, unter anderem Bremssättel, Bremsscheiben, Bremsbeläge und Bremsflüssigkeiten wird intern entwickelt und gefertigt. Brembo verweist dabei auf eine stärkere industrielle Integration, durch die Qualität, Leistung und Zuverlässigkeit über unterschiedliche Produktlinien und Fahrzeugsegmente hinweg sichergestellt werden sollen.
Bremsscheiben: High-Carbon-Materialien
Bei den Bremsscheiben setzt Brembo unter anderem auf High-Carbon-Materialien, UV-Beschichtungen und die patentierte Pillar Venting Technology, kurz PVT. Das Bremsbelagangebot ist laut Unternehmen vollständig kupferfrei. Damit reagiert Brembo sowohl auf technische Anforderungen als auch auf regulatorische Entwicklungen.
Auch Umweltaspekte spielen im erweiterten Portfolio eine Rolle. Brembo richtet sein Angebot auf kommende Euro-7-Anforderungen aus und arbeitet an Lösungen zur Reduzierung von Bremsemissionen. Gleichzeitig soll die Bremsleistung erhalten bleiben. Die Greenance-Produktfamilie wurde inzwischen um Bremsflüssigkeit erweitert. Zudem adressieren spezielle Angebote wie das EV KIT Anforderungen von Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen, etwa Korrosionsbeständigkeit und Geräuschreduzierung.
Mit dem Messeauftritt in Frankfurt stellt Brembo einen breiteren strategischen Ansatz für den Aftermarket heraus. Das Unternehmen positioniert sich damit nicht ausschließlich als Komponentenlieferant, sondern als Anbieter von Lösungen für unterschiedliche Fahrzeugtypen und Antriebskonzepte.