Zulieferer: Leoni weiter tief in roten Zahlen

Leoni hat im ersten Quartal 2020 einen Verlust eingefahren.
© Foto: Leoni

Der angeschlagene Kabelspezialist muss im ersten Quartal coronabedingt einen Verlust hinnehmen. Trotz einer staatlichen Kreditbürgschaft rechnet das Unternehmen mit einem schlechteren Abschneiden im laufenden Jahr als ursprünglich geplant.

Die Folgen der Corona-Krise haben den ohnehin angeschlagenen Kabel- und Bordnetzspezialist Leoni im ersten Quartal schwer belastet. Unter dem Strich stand ein Verlust von 67 Millionen Euro, wie das im Nebenwerteindex SDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Allerdings konnte der mitten im Umbau befindliche Konzern den Fehlbetrag im Vergleich zum Vorjahr um rund die Hälfte verringern. Das um Sondereffekte und Umbaukosten bereinigte operative Ergebnis (bereinigtes Ebit) war mit minus 17 Millionen Euro zwar ebenfalls weiter negativ, verbesserte sich aber leicht um vier Millionen Euro.

Leoni spürte die negativen Auswirkungen der Pandemie auch beim Umsatz, der um rund 10,6 Prozent auf 1,13 Milliarden Euro sank. Der Autozulieferer hat ein verlustreiches Jahr hinter sich und hatte bereits 2019 mit hausgemachten Problemen und der mauen Autokonjunktur zu kämpfen. Im Zuge der Corona-Pandemie erhält Leoni eine staatliche Kreditbürgschaft in Höhe von 330 Millionen Euro. Kürzlich hatte der Konzern mitgeteilt, dass er für das laufende Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie mit einem deutlich schlechteren Abschneiden als zuvor geplant rechnet. (dpa)

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