Schaeffler fährt wegen wachsender Auftragsumfänge die Kurzarbeit zurück. "Aufgrund leichter Volumensteigerungen können wir an drei Standorten die Kurzarbeit aussetzen", sagte Unternehmenssprecher Detlef Sieverdingbeck am Freitag. Dies sei in den Werken Hirschaid, Ingolstadt und Gunzenhausen der Fall. Dort hatten zuletzt 2.000 Beschäftigte kurzgearbeitet. Auch an weiteren Standorten des Zulieferers mit Sitz im fränkischen Herzogenaurach sei das Volumen der Kurzarbeit reduziert worden, sagte Sieverdingbeck. Schaeffler setzt zudem künftig eigene, kurzarbeitende Mitarbeiter statt fremder Leiharbeiter ein. An verschiedenen Standorten waren kurzfristig Leiharbeitnehmer eingesetzt worden, weil Schaeffler nicht so schnell eigene qualifizierte Leute versetzen konnte. Ziel war es, Kapazitätsspitzen abzufangen. Betriebsräte und die IG Metall hatten den Einsatz von Leiharbeitern scharf kritisiert. Inzwischen seien 100 Mitarbeiter aus ganz Deutschland an die notwendigen Standorte versetzt worden, sagte der Schaeffler-Sprecher. Dies habe aber einige Zeit gedauert, weil solch ein Einsatz auch Freiwilligkeit bei den Beschäftigten voraussetze. In Gesprächen zwischen allen Beteiligten sei eine Lösung gefunden worden. Das Unternehmen werde die Auftragsspitzen über den internen Stellenmarkt ausgleichen. (dpa)
Wachsende Auftragseingänge: Schaeffler fährt Kurzarbeit zurück
2.000 Beschäftigte können nun wieder voll arbeiten. Zudem sollen künftig auch keine externen Leiharbeiter mehr eingesetzt werden. Auftragsspitzen wolle man über den internen Stellenmarkt ausgleichen, hieß es.