Die deutschen Autofahrer haben im vergangenen Jahr mit ihren Fahrzeugen deutlich häufiger Kfz-Werkstätten aufgesucht als ein Jahr zuvor. Dies ist das Ergebnis einer DAT-Untersuchung über das Kundendienstverhalten, bei der mehr als 1.300 Fahrzeughalter befragt wurden. Demnach wurden 2003 pro Pkw 1,08 (2002: 1,08) Wartungsarbeiten, 0,86 (0,80) Verschleißreparaturen sowie 0,11 (0,10) Unfallreparaturen durchgeführt. Insgesamt wurden 2,05 Werkstattarbeiten je Fahrzeug abgewickelt gegenüber 1,98 im Vorjahr, hieß es Laut DAT bedeutet dies unter Berücksichtigung des Fahrzeugbestandes, dass im vergangenen Jahr insgesamt 91,9 Mio. Arbeiten (2002: 88,4 Mio.) durchgeführt wurden. Dieser Anstieg sei überwiegend auf eine deutlich höhere Zahl von Verschleißreparaturen zurückzuführen. Das Plus könne nicht überraschen, wenn man berücksichtige, dass das Durchschnittsalter des Pkw-Bestandes in Deutschland in 2003 erneut gestiegen ist und bei nicht weniger als 7,6 Jahren lag, so die Experten weiter. Einen weiteren Grund für den Anstieg der Verschleißreparaturen sieht der DAT darin, dass die Fahrzeughaltedauer deutlich zugenommen hat, was gleichzeitig erklärt, dass die Fahrzeughalter in die Funktionsfähigkeit ihres Fahrzeugs investieren und damit einen Ersatzkauf weiter aufschieben können. Der Aufwand für die Durchführung der Wartungsarbeiten lag 2003 durchschnittlich bei 245 Euro nach 230 Euro in 2002 und für Verschleißreparaturen bei 185 Euro (2002: 160 Euro). (rp)
Volle Werkstätten 2003
DAT: Zahl der Wartungs- und Reparaturarbeiten leicht gestiegen / Insgesamt wurden 91,9 Mio. Arbeiten durchgeführt