Toyota simuliert ab sofort mit Hilfe eines virtuellen Dummys am Computer Unfallsituationen unterschiedlichster Konfiguration. Wie der japanische Hersteller jetzt mitteilte, kann damit eine hohe Präzision in der biometrischen Abbildung erreicht werden, "ohne teure Prototypen zu zerstören". Der neue PC-Dummy hört auf den Namen "Thums" – "Total Human Model for Safety" (komplettes menschliches Modell für Sicherheit). Wesentliche Neuerung ist laut dem Unternehmen die Simulation sowohl des menschlichen Knochenbaus als auch die Festigkeit von Gewebe, Muskeln und der inneren Organe. Neben Erwachsenen beiderlei Geschlechts ahmt Thums auch ein sechsjähriges Kind im Auto nach. Dazu kommen zwei weitere virtuelle Dummys für den Fußgänger als Kind und Erwachsener. In vollem Umfang eingesetzt wurde die "Dummy-Familie" erstmals bei der Entwicklung des neuen Yaris. Mit Erfolg: Im Euro NCAP-Crashtest erzielte der kleine Japaner mit fünf Sternen und 35 Punkten für den Insassenschutz eines der besten Resultate überhaupt. (rp)
Toyota setzt virtuellen Dummy bei Crash-Simulationen ein
"Thums" imitiert Knochenbau, Muskeln und Organe von Fahrzeuginsassen