Neues Wartungskonzept bei VW: Inspektionsintervall verdoppelt

VW vergrößert die Wartungsintervalle.
© Foto: VW

VW schickt seine europäischen Kunden künftig deutlich seltener in die Werkstatt. Doch nicht nur die Häufigkeit, sondern auch der Umfang der Inspektion ändert sich.

VW-Modelle müssen in Europa künftig nur noch alle zwei Jahre zur Inspektion. Zuletzt mussten die Halter nach der Erstinspektion (nach 24 Monaten) alle zwölf Monate zur Kontrolle in der Werkstatt vorstellig werden. Darüber hinaus ändert sich das Format: Künftig gibt es nur noch eine Standardinspektion anstelle der "großen" und "kleinen" Variante.

"Die hohe Qualität unserer Fahrzeuge erlaubt uns, das Inspektionsintervall auf 24 Monate zu verdoppeln", sagte Achim Schaible, Leiter After Sales & Dealer Network der Marke Volkswagen. Man wolle die Wartung für Kunden und Werkstätten einfacher und transparenter machen. Die einheitlichen Wartungsinhalte und die neuen Intervalle würden verlässlichere Preisauskünfte ermöglichen. Das habe einen hohen Einfluss auf die wahrgenommene Servicequalität und damit auf die Kundenzufriedenheit hat, so Schaible.

Im Vergleich mit vielen Wettbewerbern bietet VW nun deutlich längere Intervalle; die meisten Volumenhersteller verlangen eine jährliche Inspektion, Ausnahmen bilden unter anderem die koreanischen Marken mit ihren 24-Monats-Rhythmen. VW führt das neue Wartungskonzept noch dieses Jahr mit dem Golf 8 ein. 2020 soll es auf alle Modelle ausgeweitet werden. Eine Ausnahme stellt das E-Auto ID.3 dar, für das es ein eigenes Wartungskonzept geben wird.

Für die kleine Inspektion schreiben Fahrzeughersteller unter anderem die Kontrolle von Reifen, Beleuchtung, Füllständen und Leitungen vor. Bei der meist im Wechsel stattfindenden großen Inspektion kommen unter anderem Checks von Fahrwerk und Karosserie dazu. Die Kosten liegen je nach Umfang, Fahrzeugklasse und -hersteller zwischen 100 und knapp 1.000 Euro. (SP-X/hh/rp)

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