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Knorr-Bremse: Jan Michael Mrosik wird neuer Vorstandsvorsitzender

Jan Mrosik wird neuer CEO bei Knorr-Bremse
© Foto: picture alliance/dpa/Nicolas Armer

Der bisherige Siemens-Manager soll unter anderem die Digitalisierung bei Knorr-Bremse vorantreiben. Zeitgleich mit der Entscheidung für Mrosik verkündete der Aufsichtsrat die Vertragsverlängerung mit Vorstand Jürgen Wilder.


Datum:
05.11.2020
Lesezeit: 
3 min
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Der Zulieferer Knorr-Bremse bekommt einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Der Aufsichtsrat des börsennotierten Konzerns berief dazu in seiner heutigen Sitzung Jan Michael Mrosik als Nachfolger von Bernd Eulitz. Dieser hatte das Unternehmen bereits Ende August wegen – so wörtlich – "tiefgreifenden Meinungsverschiedenheiten" mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Mangold bei "Fragen der Führung und der aktiven Gestaltung unternehmerischer Belange" verlassen.

Mrosik war zuletzt Chief Operating Officer des Geschäftsbereichs Digital Industries bei Siemens. Dort zeichnete der promovierte Ingenieur für Elektrotechnik verantwortlich für 76.000 Mitarbeiter und einen weltweiten Umsatz von rund 16 Milliarden Euro. "Neben seiner Erfahrung in der strategischen und operativen Führung verfügt Dr. Mrosik über eine ausgeprägte Expertise, insbesondere in den Bereichen Automatisierung und Digitalisierung. Der Aufsichtsrat ist davon überzeugt, dass Herr Mrosik gemeinsam mit dem erfolgreichen Vorstandsteam von Knorr-Bremse das Unternehmen in die Zukunft führen wird", kommentierte Aufsichtsrats-Chef Klaus Mangold die Entscheidung. Mrosik selbst kündigte an, in seiner neuen Aufgabe bei Knorr-Bremse insbesondere die Digitalisierung vorantreiben zu wollen.

Vorstand Jürgen Wilder verlängert um fünf Jahre

In seiner heutigen Sitzung entschied der Aufsichtsrat darüber hinaus, den Vertrag von Vorstand Jürgen Wilder vorzeitig um fünf Jahre zu verlängern. Wilder ist seit 2018 Mitglied des Vorstands und verantwortet das Geschäft mit Schienenfahrzeugen. "Herr Wilder hat in seiner bisherigen Amtszeit wichtige Akzente für seinen Geschäftsbereich gesetzt. Mit dieser Entscheidung stellen wir sicher, dass Herr Wilder auch in Zukunft die besonderen Herausforderungen im Wachstumsmarkt Mobilität aktiv in erfolgreiche Geschäftsmodelle für Knorr-Bremse umsetzen wird", begründete Klaus Mangold die Entscheidung.

Knorr Bremse hat rund 29.000 Mitarbeiter. Diese erwirtschafteten 2019 einen Umsatz von 6,93 Milliarden Euro. Der Gewinn belief sich auf 632 Millionen Euro. (aw)

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