Kleine Inspektion: Kurzmeldungen aus der Branche

08.04.2010 10:49 Uhr
Bosch, Deutz und Eberspächer dürfen bei der Herstellung von Abgassystemen für Landmaschinen zusammenarbeiten
© Foto: New Holland

Bosch, Deutz und Eberspächer kooperieren bei Abgasreduzierung im Bereich Agrar / Teleround stellt Insolvenzantrag / Internetplattform RepXpert startet fünftes Kompetenzcenter

Die EU-Kommission hat dem Autozulieferer Bosch und dem Motorenhersteller Deutz grünes Licht für ein geplantes Gemeinschaftsunternehmen gegeben. Der Stuttgarter Autozulieferer und der Kölner Motorenbauer dürfen gemeinsam Systeme zur Abgasreduzierung für Landmaschinen entwickeln, entschieden die obersten Kartellwächter der EU am Mittwoch in Brüssel. Auch der Esslinger Auspuffspezialist Eberspächer beteiligt sich an der Kooperation. Die EU-Kommission sieht dadurch nicht den Wettbewerb in Europa gefährdet. Die Firmen wollen für Dieselmotoren sogenannte Abgasnach-behandlungsanlagen produzieren und vertreiben. Kunden sollen Motoren- und Maschinenhersteller weltweit sein. ______________________________ Die Filderstädter Fachhandelskooperation Teleround Kommunikations-Handels AG hat Ende März Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Esslingen gestellt. Zuvor geführte Gespräche mit den Banken und Anfragen bei den Aktionären, um die Finanzierung zu verbessern, verliefen ohne ausreichendes Ergebnis, meldete das Unternehmen. Hintergrund seien hohe sechsstellige Verluste im vergangenen Jahr. Auch zu Beginn von 2010 habe sich die Lage nicht verbessert, hieß es. ______________________________ Das neue fünfte Kompetenzcenter "Werkzeug" ist online. Das Gemeinschaftsangebot von RepXpert, Schaeffler Automotive Aftermarket und der Gedore Gruppe enthält Inhalte zu Hand- und Spezialwerkzeugen samt Anwendungshinweisen für Servicemitarbeiter. Das Internetportal RepXpert besteht seit fünf Jahren und liegt aktuell in acht Sprachvarianten vor, um Servicekräften reparaturrelevante Informationen zugänglich zu machen, hieß es in einer Mitteilung. Den Angaben zufolge nutzen über 68.000 Anwender das Angebot weltweit. (dpa/msh)

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