Die Qualität im freien Werkstattmarkt nimmt zu. Eindeutiges Indiz dafür sind die wachsenden Anteile am Reparaturmarkt. 20.300 freie Werkstätten vermeldet der DAT-Report 2013 für das Jahr 2012. Im Vergleich zu den Vorjahren konnten die freien Werkstätten bei den Wartungsarbeiten ihren Anteil gegenüber den Markenbetrieben bei Fahrzeugen ab einem Alter von zwei Jahren deutlich ausbauen.
Steigende Fahrleistungen und höheres Fahrzeugalter in Verbindung mit einem Anstieg der Verschleißreparaturen führen zu einem auf 44 Prozent wachsenden Marktanteil der freien Betriebe. Und auch bei den Unfallreparaturen machen die Freien Boden gut und legen um fünf auf 42 Prozent zu. Dies lässt verschiedene Rückschlüsse zu.
Zum einen versuchen die Autofahrer die gestiegenen Unterhaltskosten zu minimieren (was auch die deutliche Zunahme der Do-it-yourself-Reparaturen im DAT-Report dokumentiert), zum anderen setzt sich die Erkenntnis immer mehr durch, dass freie Werkstätten qualitativ mithalten können und auch eine Werksgarantie kein Hinderungsgrund mehr ist.
Außerdem zeigen die Kundengewinnungsprogramme des freien Marktes immer häufiger Wirkung. COPARTS und die Tochtergesellschaft Global Automotive Service (G.A.S.) beschäftigen sich schon seit Jahren mit dem Thema Neukundengewinnung und sind im gewerblichen Bereich, also bei Fahrzeugflotten, Fuhrparkkunden und Leasinggesellschaften erfolgreich. Voraussetzung dafür ist ein Netzwerk an qualifizierten Werkstätten, deren Anforderungsprofil auf den Ansprüchen eben dieser Kunden basiert.