Die Mitglieder des GVA (Gesamtverband Autoteile-Handel e.V.) sind weiter zufrieden mit der Entwicklung des Geschäftsjahres 2007. Wie der Verband im Anschluss an seine Jahresmitgliederversammlung in Hannover am vergangenen Mittwoch mitteilte, ist die Branche aber gleichzeitig erneut von einem starken Wettbewerb und Konzentrationsprozessen gekennzeichnet. Zudem hätten die Autohersteller größere Anstrengungen unternommen, Marktanteile zurück zu gewinnen. Laut GVA hat der freie Kfz-Servicemarkt derzeit einen Anteil von etwa 50 Prozent auf der Reparaturebene, bei einem Gesamtvolumen für Pkw- und Nfz-Teilen von etwa 23 Mrd. Euro in Deutschland. Auf Basis einer Einschätzung der Unternehmensberatung BBE rechnet die Interessenvertretung für das auslaufende Geschäftsjahr mit steigenden Umsätzen im Ersatzteilemarkt. "Mit Ersatz- und Verschleißteilen, Reifen, Zubehör und Autochemie werden in diesem Jahr rund 18,9 Mrd. Euro umgesetzt, was einer Steigerung zum Vorjahr um etwa 2,5 Prozent entspricht", hieß es weiter. BBE geht in den kommenden Jahren von weiter steigenden Umsätzen aus, wobei das Wachstum hauptsächlich aus dem Umsatz mit Teilen generiert werden dürfte. Die GVA-Mitglieder zeigten sich in der jüngsten Umfrage ihres Verbandes mit den ersten drei Quartalen in 2007 verhalten zufrieden. 64 Prozent verbuchten für diesen Zeitraum einen gestiegenen Umsatz, 19 Prozent beklagten einen Rückgang. Für das Gesamtjahr 2007 erwarten 68 Prozent der befragten Unternehmen der Branche ein Umsatzwachstum, wobei die Teileindustrie die Aussichten etwas positiver einschätzt als die Handelsunternehmen. (pg)
Jahresversammlung: GVA-Mitglieder bleiben optimistisch
Auf ihrem Treffen in Hannover dominierte die Zuversicht – aber der Markt bleibt umkämpft