Hersteller-Strategien: Batterie-Kooperationen nehmen konkrete Formen an

Zeitung: Die Batterietechnik der Londoner Smart-Versuchsflotte stammt noch aus den neunziger Jahren.
© Foto: Daimler AG

Laut Zeitungsinformationen wird Daimler die nächste Batteriegeneration für den Elektro-Smart vom US-Unternehmen Tesla Motors Inc. beziehen. GM hat den Batterieauftrag für den Chevy Volt an den südkoreanischen Technologiekonzern LG vergeben.


Datum:
15.01.2009

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Daimler wird die nächste Batteriegeneration für den Elektro-Smart nach Informationen der "Stuttgarter Zeitung" vom US-Unternehmen Tesla Motors Inc. beziehen. Tesla liefere eine Lithium-Ionen-Batterie, die leistungsfähiger sei als der bisherige Energiespeicher des Zweisitzers, berichtete die Zeitung (Donnerstag). In diesem und im kommenden Jahr sollen 1.000 dieser Elektroautos von Smart produziert werden, danach könnten nach den Vorstellungen des amerikanischen Unternehmens Zehntausende dieser Wagen verkauft werden, wie das Blatt weiter schreibt. In London läuft bereits ein Flottenversuch mit einem Elektro-Smart. Diese Kleinwagen haben aber noch eine so genannte Zebra-Batterie, die aus den 90er Jahren stammt. Zuvor war bekannt geworden, dass die Opel-Mutter General Motors (GM) den Batterieauftrag für ihr Elektroauto Chevy Volt an den südkoreanischen Technologiekonzern LG vergeben hat. Um den Auftrag hatte sich auch Continental bemüht. Eine Sprecherin sagte, Conti bedaure die Entscheidung. Continental hatte sich zusammen mit dem US-Unternehmen A123Systems um den Auftrag beworben. A123Systems hätte die Zellen geliefert, Conti die Elektronik. Neue Batterie-Fabrik GM teilte mit, für die Batteriefertigung werde bis Ende des Jahres eine Fabrik im US-Bundesstaat Michigan errichtet. Die Bauarbeiten sollen demnächst beginnen, die Produktion dann 2010 starten. In die Entwicklung seines Elektro-Programms hat General Motors bislang rund eine Milliarde Dollar gesteckt. Continental hat vergangenen September in Nürnberg mit der Serienproduktion von Lithium-Ionen-Batterien für Autos begonnen (wir berichteten). Pro Jahr könnten in Nürnberg bis zu 15.000 Batterien hergestellt werden. Conti geht früheren Angaben zufolge davon aus, dass im Jahr 2012 weltweit rund zwei Millionen Autos mit Elektro- oder Hybrid-Antrieben auf den Straßen unterwegs sein werden. (dpa)

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