Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) investiert 38 Mio. Euro in die Leitinnovation "NanoMobil". Ziel sei die Bündelung der zahlreichen Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Nanotechnologie, hieß es vergangene Woche in einer Mitteilung der Behörde. Nunmehr 18 interdisziplinäre Projekte von Forschungsinstituten, Zulieferern und Automobilfirmen sollen Autos sparsamer, umweltverträglicher, sicherer und komfortabler machen. Insgesamt liegen die Forschungsinvestitionen laut BMBF bei rund 70 Mio. Euro. Das Ministerium führte einige Forschungsbeispiele an: Durch Kombination mit Nanomaterialien könnten z.B. bisher eingesetzte Werkstoffe robuster und leichter werden und somit zur Einsparung von Energie beitragen. Von der Nanotechnologie werden außerdem zuverlässige elektrische Speichersysteme erwartet, die so der Hybridtechnologie zum Durchbruch verhelfen könnten. Zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr könnten Sensoren beitragen, deren Leistungsfähigkeit durch Nanobeschichtungen erheblich verbessert werden kann. Schließlich arbeiten die Forscher an antibakteriellen Textilien, die auf der Basis der Nanotechnologie entwickelt werden. Sie sorgten im Auto für eine angenehme Raumluft, indem sie die Entstehung geruchsbildender Substanzen verhindern. (ng)
Forschungsministerium fördert Nanotechnologie
BMBF schießt 38 Millionen Euro zu / Automobilwirtschaft soll Entwicklungsmotor sein