Entwicklung von Feststoffbatterien: VW investiert weitere Millionen

Mittelfristig versprechen Feststoffzellen wegen ihrer höheren Energiedichte mehr Leistung und größere Reichweiten.
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Gehört Feststoffbatterien die Zukunft? VW sieht in der Technologie großes Potenzial und will deswegen seinen Anteil am US-Unternehmen Quantumscape deutlich aufstocken.

VW will seine bisherigen Investitionen in die Entwicklung neuer Zellen für Feststoffbatterien um das Doppelte erhöhen. Der Anteil am kalifornischen Unternehmen Quantumscape wird von 100 Millionen noch einmal um bis zu 200 Millionen Dollar (177 Millionen Euro) ausgebaut. Das kündigte der Autokonzern in Wolfsburg an.

Die US-Firma beschäftigt sich mit alternativen Konzepten zur herkömmlichen Lithium-Ionen-Batteriezelle, Volkswagen war vor zwei Jahren eingestiegen. Mittelfristig versprechen Feststoffzellen wegen ihrer höheren Energiedichte mehr Leistung und größere Reichweiten - manche Beobachter sehen die Technologie aber noch weit vor einer großflächigen industriellen Reife. "Das zusätzliche Investment wird unsere gemeinsame Entwicklungsarbeit nachhaltig stärken und beschleunigen", sagte VW-Komponenten-Chef Thomas Schmall.

Beide Partner betreiben bereits ein Gemeinschaftsunternehmen, angestrebt wird eine Fertigung von Festkörperbatterien für große Serien. Insgesamt reicht die Zusammenarbeit mit Quantumscape laut VW bis zum Jahr 2012 zurück. Der "Aufbau einer Pilotproduktion" werde nun ins Auge gefasst, hieß es. "Die Pläne sollen noch in diesem Jahr konkretisiert werden." Bei Lithium-Ionen-Zellen gibt es schon eine Prototypen-Fertigung, hier baut Volkswagen mit dem schwedischen Partner Northvolt auch eine eigene Fabrik in Salzgitter. Bisherigen Plänen zufolge war Ähnliches für Feststoffzellen bis 2025 angedacht. (dpa)

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