Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat den Streit um die Kostenerstattung beim Tausch unwirksamer Rußfilter gegen ein Produkt eines anderen Herstellers für beendet erklärt. Der Erste Vorsitzende des Teileverbandes GVA, Hartmut Röhl, "hat in der jüngsten Zusammenkunft im Bundesumweltministerium am Mittwoch dieser Woche mit den zustimmenden Bestätigungen der Filterproduzenten GAT, Tenneco und Bosal, erklärt, es gebe keine Ablehnung mehr für die Kostenübernahme oder Ausstellung eines Gutscheins für Werkstatt und Kunde", hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung des Verbandes. Ein Sprecher des Kfz-Gewerbes forderte die Kfz-Meisterbetriebe auf, aktiv auf die Fahrzeughalter zuzugehen, um in der Sommerpause das Tauschvolumen deutlich zu steigern. Der Kunde habe einen berechtigten Anspruch gegen die Werkstatt, diese wiederum gegen den Lieferanten aus dem Teilehandel. Bislang waren die genannten Filter-Hersteller nur bereit, betroffenen Kunden Gutscheine auszustellen, die zum kostenfreien Tausch gegen einen Filter der eigenen Marke berechtigen, sobald diese vorhanden sind. GAT hatte diese Vorgehensweise auch mit einer möglichen Insolvenz des Unternehmens begründet. Ob nun innerhalb des GVA eine finanzielle Lösung organisiert wurde, ist unklar. Vom Verband lag zu Redaktionsschluss noch kein Statement zu der vermeintlichen Kehrtwende vor. (ng)
Elefantenrunde zum Rußfilterskandal : ZDK erklärt Streit für beendet
Der ZDK hält nach einem Treffen im Bundesumweltministerium einen Durchbruch für die Kulanzregelung für möglich. Der GVA und seine Mitglieder GAT, Tenneco und Bosal seien nun auch zum sofortigen Tausch gegen einen Filter eines anderen Herstellers bereit.
Hartmut Röhl