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Diskussion um Stickoxide: Verkehrsgerichtstag plädiert für Überprüfung der Grenzwerte

Der Deutsche Verkehrsgerichtstag kann nur Empfehlungen aussprechen - die haben aber Gewicht.
© Foto: picture alliance/Swen Pförtner/dpa

Der Deutsche Verkehrsgerichtstag bezweifelt die Berechtigung des derzeit geltenden Emissionsgrenzwerts für die Verhängung von Dieselfahrverboten. Und fordert eine wissenschaftliche Überprüfung.


Datum:
25.01.2019
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Nachdem in dieser Woche bereits über 100 Lungenärzte ihre Bedenken hinsichtlich der Grenzwerte für Stickoxide geäußert haben, schlägt nun auch der Deutsche Verkehrsgerichtstag in dieselbe Kerbe. Die EU-Kommission solle den Wert für Stickstoffoxid (NO2) von 40 Mikrogramm je Kubikmeter Luft wissenschaftlich überprüfen lassen, forderte der Expertenkongress am Freitag in Goslar.

Weil die jenseits dieses Werts verhängten Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge in Grundrechte eingriffen, dürften Verbote nur auf der Grundlage eines wissenschaftlich fundierten Grenzwerts als letztes Mittel angeordnet werden, heißt es in der Empfehlung. Bereits erlassene Fahrverbote sollten laufend auf ihre Rechtmäßigkeit überprüft werden.

Der Deutsche Verkehrsgerichtstag forderte den Gesetzgeber zudem auf, ein Gesamtkonzept zur Reduzierung aller relevanten Schadstoffe einschließlich Stickstoffdioxid zu entwickeln. Um eine schnellstmögliche Senkung der NO2-Werte zu erreichen, sollte es für ältere Diesel-Fahrzeuge eine Hardware-Nachrüstung geben, an deren Kosten die Hersteller zu beteiligen seien.

Der VGT forderte ferner einheitliche Standards für Schadstoff-Messungen. Derzeit können die Messstellen direkt am Fahrbahnrand oder bis maximal 25 Meter davon entfernt aufgebaut werden. (dpa)

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