Bollinger Elektro-Plattform: Ein Chassis, viele Möglichkeiten

Seine Elektro-Plattform will Bollinger in Zukunft auch anderen Autoherstellern anbieten.
© Foto: Bollinger

Das US-Start-up Bollinger hat eine flexible Elektro-Plattform für die Modelle B1 und B2 entwickelt, die in Zukunft auch anderen Autoherstellern zur Verfügung stehen soll.


Datum:
17.03.2020
Lesezeit: 
2 min

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Bollinger, ein bei Detroit beheimatetes Elektroauto-Start-up, will seinen E-SUV B1 sowie den Elektro-Pick-up B2 2021 auf den Markt bringen. Jetzt haben die Amerikaner Details zur elektrischen Antriebsplattform veröffentlicht, auf der beide Modelle aufsetzen werden. Der elektrischen Nutzfahrzeug-Unterbau steht auch für weitere Modelle zur Verfügung, auch von anderen Herstellern.

Die tragende Struktur besteht aus einem Kastenrahmen mit eckigen Profilrohren in dem die Batterie steckt. Diese kann in Größe variieren. Standard sind 120 kWh, optional sind auch 180 kWh möglich. Vorerst soll die Batterie für Ladeleistungen bis 100 kW geeignet sein, künftig sind auch 150 kW denkbar. An einem Level-3-Schnellader mit Gleichstrom soll der Ladevorgang 75 Minuten dauern.

Vorder- wie Hinterachse eignen sich jeweils für die Aufnahme eines Elektromotors. Prinzipiell erlaubt diese Lösung Fahrzeuge mit Front-, Heck- oder Allradantrieb. Flexibel soll die Plattform auch in Hinblick auf den Radstand sein. Die Plattform entspricht den Anforderungen der amerikanischen Lkw-Klasse 3 mit einer Gewichtsbeschränkung auf 4,5 bis 6,4 Tonnen Gesamtgewicht, wobei im Fall des Bollinger-Chassis 2,3 Tonnen als Nutzlast vorgesehen sind. (SP-X)  

Der kantige Bollinger B1 soll 2021 auf den Markt kommen.
© Foto: Bollinger

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