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Autonomes Fahren: ZF steigt bei Ibeo ein

ZF beteiligt sich mit 40 Prozent an der Ibeo Automotive Systems GmbH.
© Foto: ZF

ZF beteiligt sich zu 40 Prozent am Hamburger Unternehmen Ibeo Automotive und will die nächste Lidar-Generation für Anwendungen zum autonomen Fahren entwickeln.


Datum:
04.08.2016
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ZF beteiligt sich mit 40 Prozent an der Ibeo Automotive Systems GmbH. Das 2009 gegründete Unternehmen mit Sitz in Hamburg sei Marktführer in der Entwicklung von Lidar-Technologie (aus dem Englischen: "Light Detection and Ranging") sowie Software zur Umgebungserkennung und Spezialist für Anwendungen zum autonomen Fahren. Zu den Ibeo-Kunden gehören namhafte Automobilhersteller weltweit, heißt es in der Meldung. Mit Lidar-Sensoren möchte ZF seine Radar- und Kameratechnik ergänzen.

Lidar sendet einen Laserpuls aus und berechnet über die Laufzeit und Lichtgeschwindigkeit eine Entfernung. Die Technologie sei mit dem Radar sehr eng verwandt. Mit ZF wird Ibeo die nächste Lidar-Generation entwickeln, die die Umgebung dreidimensional abbilden kann, und zwar ohne rotierende Spiegel, wie sie derzeitige Lidar-Systeme beinhalten. Dadurch werde die Technologie kompakter und lasse sich besser in Fahrzeuge integrieren.

Wie heute bekannt wurde setzt ZF seine Einkaufstour fort. Gut ein Jahr nach dem Kauf des Konkurrenten TRW Automotive hat der Konzern ein Übernahmeangebot für Haldex vorgelegt. Der schwedische Zulieferer von Bremssystemen und Modulen für Luftfederungen für Nutzfahrzeuge soll für 100 Schwedische Kronen je Aktie den Besitzer wechseln. Das entspreche einer Prämie von gut einem Drittel gemessen am Durchschnittskurs der letzten drei Monate vor Ankündigung des Gebots. Der Gesamtwert der Transaktion liege bei 4,4 Milliarden Kronen (461,2 Millionen Euro). Neben der Zustimmung von Behörden steht das Angebot unter Vorbehalt einer Annahmequote von 90 Prozent der Haldex-Aktionäre.

Der Zukauf von TRW hat ZF auch im ersten Halbjahr 2016 weiter Auftrieb gegeben. In den ersten sechs Monaten sei der Umsatz auf 17,8 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Konzern mit. Das um den TRW-Kauf bereinigte operative Ergebnis (Ebit) wuchs auf 1,1 Milliarden Euro. (ampnet/asp/dpa)

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