Automechanika-Vorschau, Teil 1: Werkstattausrüster

28.08.2006 14:17 Uhr
automechanika_2006

Das riesige Angebot fasziniert und verwirrt viele Messebesucher gleichzeitig / Highlights im Bereich der Werkstattausrüstung

Mit ihrem geballten Angebot sorgt die Frankfurter Automechanika (12. bis 17. September) bei ihren Besuchern für Faszination – aber auch Verwirrung. Denn mehr Produkte gibt es weltweit auf keiner anderen Fachmesse zu sehen. Diese Angebotsfülle fordert vom Besucher für einen erfolgreichen Messebesuch eine gute Vorbereitung. Wer versucht möglichst alle Hallen mit allen Ebenen an einem Tag zu durchwandern, wird zwangsläufig enttäuscht sein. Für einen solchen Schnelldurchgang ist die Messe einfach zu groß und unübersichtlich. Zudem sind viele der gezeigten Produkte auf dem deutschen Markt gar nicht erhältlich. Dies macht den Besuch zusätzlich kompliziert. Unverkennbar im Fokus stehen in diesem Jahr hochwertige Geräte zur Fahrwerksvermessung. Die technischen Ansätze der neuen, berührungslos arbeitenden Systeme von ATT, Beissbarth – ihr "Touchless"-Produkt gewann soeben den Innovationspreis der Messe – und Bosch sind höchst unterschiedlich. Gemeinsam ist ihnen aber die drastische Reduzierung der Rüst- und Messzeiten. Dadurch wird die Durchführung der Fahrwerksvermessung z.B. während der Direktannahme zur Realität. Die genannten Firmen und ihre Produkte sind allesamt in Halle 8 zu finden. Die Chinesen kommen Traditionelle Messehighlights sind die Bereiche Diagnose (Bluetooth-Datenübertragung zwischen Diagnosemodul und Computer) und Reifenservice. Bei Letztgenanntem könnten die sich abzeichnenden Probleme vieler Geräte bei der Montage von Runflat-Reifen hohe Wellen schlagen. Ein weiteres heißes Eisen sind die erstmals massiv auftretenden Werkstattausrüster aus China. Ist es Zufall, dass just in diesem Jahr die Veranstalter der Automechanika eine Offensive gegen Produkt- und Markenpiraterie angekündigt haben? Zur Veranstaltung hat das Frankfurter Messeunternehmen sogar einen anwaltlichen Notdienst eingerichtet, um Plagiateuren noch an Ort und Stelle das Handwerk zu legen. Einzelne schwarze Schafe sollten allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass unter den Ausstellern aus Fernost auch seriöse Anbieter zu finden sind, z.B. der Werkstattausrüster Launch, der seit 2003 mit einer europäischen Tochter agiert und somit fast schon zu den alten Hasen gezählt werden kann. Wie viele seiner Landsleute auch, hat Launch in Halle 8 seinen Stand. (re/ng) Details zu den angesprochenen und anderen Messehighlights können Sie in der August- und September-Ausgabe von ASP lesen. Messeinfos und Lageplan finden Sie rechts in der Downloadbox.

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