Neuer Mazda3: Innen wie außen spannend

Der Mazda3 kommt mit einem "Diesotto"-Motor auf den Markt - einer Mischung aus Benziner und Diesel.
© Foto: Mazda

Im neuen Mazda3 kommt erstmals eine Kombination von Diesel- und Ottomotor zum Einsatz. Daneben haben die Japaner auch die Optik des Kompakten geschärft.

Im Vorfeld der Los Angeles Auto Show (30. November bis 9. Dezember) präsentiert Mazda den neuen Mazda3. Der kompakte Golf-Gegner kommt als Fünftürer und Limousine auf den deutschen Markt und hat eine besondere Motorentechnik zu bieten.

In dem Kompaktmodell bringt Mazda den ersten "Diesotto"-Motor zur Serienreife. Beim "Skyactiv-X" genannten Aggregat handelt es sich um einen Benziner mit Kompressionszündung, der die Vorteile von Diesel- und Ottomotor verbinden soll. Das Triebwerk hat einen Hubraum von 2,0 Litern und wird von einem Mildhybrid-System unterstützt. Ebenso elektrifiziert ist ein ebenfalls erhältlicher, gleichgroßer Benziner. Ein 1,8-Liter-Selbstzünder rundet die Motorenpalette zur Markteinführung ab. Geschaltet wird entweder per Hand oder automatisch, beide Getriebe haben sechs Gänge, Allradantrieb ist optional. Genaue Motordaten gibt Mazda noch nicht bekannt, ebenso wie Preise oder den Zeitpunkt der Markteinführung.  


Mazda3 (2019)

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Neben der außergewöhnlichen Motorentechnik kommt der Mazda3 auch mit dynamischerer Optik. Der Kompakte basiert auf einer neuen Plattform mit Verbundlenkerhinterachse und ist im neuen, reduzierten Mazda-Design gestaltet, das auf sogenannte "Charakterlinien" verzichtet. Auch die Optik der Scheinwerfer ist sehr schlicht. Die Japaner bieten den Mazda3 nicht nur als klassischen Fünftürer, sondern auch als Limousine an, die etwa zehn Zentimeter länger ausfällt.

Im Innenraum fallen besonders die neuen Sitze auf, die sich genauso wie das Lenkrad nun umfassender verstellen lassen. Der Bildschirm des zentral platzierten Infotainment-Systems misst 8,8 Zoll und wird von einem Head-up-Display vor dem Fahrer ergänzt. Ein neues Soundsystem (optional von Bose) und der Fokus auf einen hohen Geräuschkomfort sollen den Mazda3 zu einem angenehmen Alltagsbegleiter machen.

Bei den Assistenzsystemen soll die Fahrerüberwachung per Infrarot- und LED-Technik die Müdigkeit des Fahrers ständig im Blick haben. Zur Beurteilung der Fahrtüchtigkeit werden unter anderem die Körperhaltung und die Bewegungen der Augenlider herangezogen. Ebenfalls neu an Bord: Ein "Front Cross Traffic Alert" mit Radartechnik für die Unfallvermeidung an T-Kreuzungen sowie ein adaptiver Tempomat mit Staupilot, der selbstständig lenkt, beschleunigt und verzögert. (SP-X)

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