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Ariel Hipercar: Er kommt später, aber er kommt

10.10.2022 13:26 Uhr | Lesezeit: 4 min
Ariel hat nun einen fahrfertigen Prototypen seines Hipercar vorgestellt.
© Foto: Ariel

In den 1960er-Jahren gab es bereits konkrete Pläne für Autos mit Turbinenantrieb. Im Ariel Hipercar soll die Vision von einst Wirklichkeit werden, obwohl es sich eigentlich um ein E-Auto handelt.

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Die englische Sportwagenschmiede Ariel hat bereits 2017 unter dem Projektnamen Hipercar einen über 1.000 PS starken Elektro-Sportwagen für 2020 in Aussicht gestellt. Lange war es still um das neue Modell, doch ein nun vorgestellter Prototyp nährt die Hoffnung auf einen möglichen Serienstart in zwei Jahren.

Das fahrfertige Auto hat zwar noch nicht den Serienstatus erlangt, doch soll der Zweisitzer recht konkret andeuten, wohin die Reise optisch geht. Es handelt sich um einen eigenwillig gezeichneten, 4,30 Meter langen Flügeltürer. Mit 1,5 Tonnen Gewicht ist er - trotz Alu-Chassis und Carbon-Karosserie - ein schwerer Sportwagen. Vor allem für Ariel-Maßstäbe.


Ariel Hipercar

Ariel Hipercar Bildergalerie

Schuld an den vielen Pfunden ist natürlich der E-Antrieb, bei dem Ariel bis zu vier radnahe Motoren in einer 800-Volt-Architektur mit bis zu 880 kW / 1.196 PS Systemleistung zusammenführt. Neben der starken Allradversion ist auch eine 2WD-Variante mit zwei Aggregaten an der Hinterachse und entsprechend halber Leistung geplant. Im Fall der 4WD-Version soll der Sprint von 0 auf 100 genau 4,4 Sekunden dauern. Mit 100 sind allerdings nicht km/h, sondern Meilen und damit umgerechnet rund 160 km/h gemeint. Maximal verspricht Ariel über 250 km/h.

Bescheiden fällt hingegen die Reichweite mit 240 Kilometer aus, obwohl das für eine schnelle Abgabe von viel Leistung optimierte Akkupaket über eine Speicherkapazität von 62 kWh verfügt. Reichweitenangst sollen Fahrer des Hipercar dennoch nicht plagen, denn ein Range-Extender in Form einer 35-kW-Turbine soll aus E-Fuel oder Wasserstoff Strom für weitere Kilometer gewinnen.

Besondere Leistung und Technik kostet selbstverständlich. In diesem Fall wohl rund eine Million Pfund, was umgerechnet gut 1,14 Millionen Euro entspricht.  

 

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