TÜV SÜD-Innovationspreis: 3D-Micromac AG und Fraunhofer IMWS auf Platz eins

TÜV SÜD hat zum zweiten Mal den Innovationspreis verliehen.
© Foto: TÜV SÜD

TÜV SÜD hat zum zweiten Mal seinen Innovationspreis verliehen. Ganz oben auf dem Treppchen standen die 3D-Micromac GmbH zusammen mit der Gruppe Nanomaterialien und Nanoanalytik des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen.

Die 3D-Micromac GmbH (Chemnitz ) und die Gruppe Nanomaterialien und Nanoanalytik des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen (IMWS) aus Halle sind die Sieger des Innovationspreis 2018 von TÜV SÜD. Das gab der Prüfspezialist heute bekannt. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis prämiert erfolgreiche Kooperationen zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) und Forschungseinrichtungen.

Platz zwei ging an die Simi Reality Motion Systems GmbH und das Institut für Informationsverarbeitung der Leibniz-Universität Hannover; Platz drei belegten die MdynamiX AG und das Labor für Akustik und Dynamik an der Hochschule München. "Unsere drei Preisträger beweisen: Die Zusammenarbeit zwischen KMU und wissenschaftlichen Einrichtungen ist ein hervorragender Motor für Innovationen. Genau dieses Signal geht vom TÜV SÜD Innovationspreis aus. Wir gratulieren den drei Gewinnern und wünschen Ihnen für die künftige Entwicklung viel Erfolg", sagte Prof. Dr.-Ing. Axel Stepken, Vorsitzender des Vorstandes der TÜV SÜD AG, bei der Preisverleihung am Dienstagabend in der Münchner Konzernzentrale.

Mit ihrem Gerät MicroPrep gelingt es der in Chemnitz ansässigen 3D-Micromac AG erstmals, Materialproben für die Mikrostruktur- und Fehlerdiagnostik mit einem Laser vorzubereiten. Die Vorteile: Zeitersparnis, Kostenreduktion und höhere Präzision. Während 3D-Micromac das Gerät entwickelt und das Projekt größtenteils finanziert hat, optimieren die Forscher die Prozesse zur Probenvorbereitung, führen Tests durch und entwickeln neue Anwendungsfelder.

Bewegungsabläufe studieren ohne Sensoren

Die zweitplatzierten Simi Reality Motion Systems GmbH aus Unterschleißheim und das Institut für Informationsverarbeitung an der Leibniz-Universität Hannover haben ein System entwickelt, um Bewegungsabläufe exakt und allein auf der Basis von Kameraaufnahmen zu erfassen - und das komplett ohne Sensoren. Das Verfahren werde künftig auch in der Entwicklung autonom fahrender Fahrzeuge angewandt, um etwa die Bewegung des Fahrers genau zu studieren, während der Computer lenkt.

Die MdynamiX AG aus München und das Labor für Akustik und Dynamik an der Hochschule München anders wurden wegen ihrer Geräuschentwicklung für Elektromotoren in Fahrzeugen prämiert- um der Elektromobilität einen Sound und damit mehr Sicherheit und Emotionalität zu verleihen. Aber auch, um Verbrennungsmotoren sonorer und angenehmer klingen zu lassen oder Störgeräusche im Fahrzeug zu reduzieren.

Der TÜV SÜD Innovationspreis richtet sich branchenübergreifend an KMU in ganz Deutschland, die gemeinsam mit einer Universität oder einer außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtung (zum Beispiel der Helmholtz-, Max-Planck- oder Fraunhofergesellschaft) ein Produkt, eine Verfahrensinnovation oder eine technologieorientierte Dienstleistung entwickeln und auf den Markt bringen. Bewertungskriterien sind unter anderem der Innovationsgehalt (Zukunftsorientierung, Neuheit, Produktreife), der Nutzen (Effizienzsteigerung, Profitabilität, Synergieeffekte), die Mittelstandseignung (Relevanz für kleine Unternehmen) sowie Praktikabilität und die erfolgreiche Umsetzung. Interessenten finden hier wichtige Informationen zum Innovationspreis. (tm)

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