Seat: Nachlassende Handbremswirkung

Auch die Modelle Seat Arona und Ibiza (Bild) müssen wegen Handbremsproblemen zurück in die Werkstatt.
© Foto: Seat

Nach dem VW Polo ruft nun auch Seat seine Modelle Arona und Ibiza wegen Probleme mit der Handbremse zurück in die Werkstätten. Durch ein nutzungsbedingtes Setzverhalten kann sich der Handbremshebelweg der Feststellbremse verlängern und zum Wegrollen des Fahrzeugs führen.


Datum:
12.04.2019

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Seat ruft seine Modelle Arona und Ibiza zurück in die Werkstätten. Wie bereits beim VW Polo (wir berichteten) kann bei den Seat-Modellen mit hinterer Trommelbremse der Betriebsverschleiß des Bremsbelags und das nutzungsbedingte Absetzen der Trommelbremse zu einem Verlust der Vorspannung an den Feststellbremsseilen und damit an der Einstellmutter des Feststellbremshebels führen. Infolgedessen kann sich die Einstellposition für die Einstellmutter beim Anziehen der Feststellbremse ändern, wodurch sich der Hub des Feststellbremshebels verlängert. Dies kann dazu führen, dass das Fahrzeug nicht ordnungsgemäß durch die Feststellbremse gesichert ist und wegrollt.

Betroffen sind deutschlandweit rund 27.696 Fahrzeuge des Bauzeitraums 31.10.2016 bis 06.11.2018, weltweit umfasst der Rückruf mit dem Code "46I1" etwa 150.743 Einheiten. In der Werkstatt wird die Feststellbremse neu eingestellt und die Nachstellmutter zusätzlich mit einer Kontermutter gesichert. (tm)


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