Opel erweitert seinen laufenden Rückruf wegen fehlerhafter Fahrerairbags des Zulieferers Takata. Wie aus Daten des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hervorgeht, betrifft die aktuelle Erweiterung weltweit 901.364 Fahrzeuge der Baureihen Astra, Cascada, Meriva, Mokka, Signum, Vectra und Zafira aus dem Produktionszeitraum vom 19. Januar 2005 bis 6. November 2017. In Deutschland sind 8.990 Fahrzeuge betroffen.
Grund für den Rückruf ist ein Defekt im Gasgenerator des Fahrerairbags. Im Falle einer Auslösung kann es zu einer unkontrollierten Entfaltung kommen, bei der sich Metallfragmente lösen und Insassen verletzen könnten. Laut KBA sind für diese Rückruf-Erweiterung bislang keine Schadensfälle gemeldet worden.
Eckdaten zum Rückruf
- Hersteller: Opel
- Modelle: Astra, Cascada, Meriva, Mokka, Signum, Vectra, Zafira
- Produktionszeitraum: 19.01.2005 – 06.11.2017
- Rückrufgrund: Fehlerhafter Takata-Gasgenerator im Fahrerairbag
- Risiko: Unkontrollierte Airbag-Auslösung, Verletzungsgefahr durch Metallfragmente
- Maßnahme: Austausch des Fahrerairbags
- Betroffene Fahrzeuge weltweit (Erweiterung): 901.364
- Betroffene Fahrzeuge in Deutschland: 8.990
- Bereits laufender Rückruf weltweit: ca. 5,97 Millionen Fahrzeuge
- KBA-Referenznummer: 15712R
- Hersteller-Code: KU3
- Status: Rückruf wird vom KBA überwacht
Maßnahmen
In der Werkstatt wird als Abhilfemaßnahme der Fahrerairbag vollständig ersetzt. Die Maßnahme ist für Fahrzeughalter kostenlos. Die aktuelle Aktion steht im Zusammenhang mit einem bereits seit längerem laufenden Großrückruf.
Insgesamt hat Opel weltweit bereits rund 5,97 Millionen Fahrzeuge wegen desselben Problems zurückgerufen. Mit der Erweiterung erhöht sich die Gesamtzahl auf mehr als 6,8 Millionen betroffene Fahrzeuge.
Das Kraftfahrt-Bundesamt überwacht die neue Rückrufaktion unter der Referenznummer 15712R. Der interne Herstellercode lautet KU3.