Land Rover ruft weltweit rund 158.000
Range Rover Evoque zurück. Grund ist ein unsachgemäß gefalteter Beifahrerairbag. Im Falle eines Unfalls besteht das Risiko, dass der Luftsack während der Auslösung reißt. Dadurch kann die Schutzwirkung des Airbags eingeschränkt sein, was insbesondere für den Beifahrer ein erhöhtes Verletzungsrisiko bedeutet.
Betroffene Fahrzeuge und Umfang
Der
Rückruf betrifft weltweit 157.925 Range Rover Evoque, davon 10.355 Fahrzeuge in
Deutschland. Die
Modelle stammen aus einem Produktionszeitraum von Februar 2019 bis Dezember 2024. Der
Hersteller hat bislang keine weiteren Eingrenzungen der betroffenen Fahrgestellnummern veröffentlicht.
Eckdaten zum Rückruf
- Hersteller: Land Rover
- Modell: Range Rover Evoque
- Produktionszeitraum: 15.02.2019 – 14.12.2024
- Rückrufgrund: Unsachgemäß gefalteter Beifahrerairbag
- Risiko: Beeinträchtigte Schutzwirkung bei Airbagauslösung
- Maßnahme: Austausch des Beifahrer‑Airbagmoduls und zugehöriger Komponenten
- Betroffene Fahrzeuge weltweit: 157.925
- Betroffene Fahrzeuge in Deutschland: 10.355
- KBA‑Referenznummer: 16052R
- Hersteller‑Rückrufcode: N945
- Status: Rückruf wird vom KBA überwacht
Maßnahme
In autorisierten
Werkstätten wird das Beifahrer‑Airbagmodul einschließlich der zugehörigen Komponenten ersetzt. Angaben zur Dauer des Werkstattaufenthalts hat Land Rover bislang nicht gemacht. Fahrzeughalter sollen sich an den Hersteller oder eine Vertragswerkstatt wenden.
Das Kraftfahrt‑Bundesamt führt die Rückrufaktion unter der Referenznummer "16052R" und stuft sie als sicherheitsrelevant ein. Land Rover nutzt intern den Rückrufcode "N945". Nach Angaben der Behörde sind bislang keine Sach‑ oder Personenschäden im Zusammenhang mit dem
Mangel bekannt.
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