20. Automechanika
Wachstumsimpulse
Die 20. Automechanika war ein voller Erfolg. "Die im ASA-Verband organisierten Unternehmen stellten ihre Produkte einem weltweiten Publikum vor. Mit zahlreichen Neu- und Weiterentwicklungen sorgen die Werkstattausrüster dafür, dass moderne Fahrzeuge geprüft, gewartet und instand gesetzt werden können. Vor allem verbrauchen fehlerfreie Autos weniger Kraftstoff. Damit senken die innovativen Lösungen der Werkstattausrüster den CO2- und Rußpartikelausstoß und schonen die Ressourcen und die Umwelt", berichtet Klaus Burger, Präsident des ASA-Verbandes. Im Vergleich zu den Vorjahren hat nicht nur die Zahl der Besucher, sondern auch die Qualität der Gespräche an den Messeständen deutlich zugenommen. So konnten bereits im Verlauf der Messe viele Geschäfte erfolgreich abgeschlossen werden. "Das ist für uns ein deutliches Zeichen dafür , dass die Werkstätten trotz schwierigem Umfeld bereit sind, sich auf die Herausforderungen neuer Fahrzeugtechnik einzulassen", analysiert der ASA-Präsident. Deutlich spürbar waren der Anstieg der Besucherqualität und der Anteil ausländischer Fachbesucher.
Abgasmessung an modernen Dieselmotoren
Prüfung ist machbar
Mit Unterstützung des ASA-Verbandes untersucht eine Projektgemeinschaft aus Vertretern von Prüforganisationen bereits seit drei Jahren alternative Verfahren zur Messung des Abgasverhaltens moderner Dieselfahrzeuge. Zuerst prüften die Fachleute die Genauigkeit neuester Methoden der Partikelmesstechnik und deren Korrelation zu bekannten Messverfahren. Jetzt wurde ein Feldtest an über 1.000 Fahrzeugen abgeschlossen. Auch das Ministerium für Verkehr, Bau- und Städtewesen (BMVBS) hat diese Thematik aufgegriffen und im Rahmen des Revisionsausschusses zur Weiterentwicklung der AU und HU eine Unterarbeitsgruppe unter der Leitung des ASA-Präsidenten Klaus Burger gegründet. Erste Ergebnisse des Feldtests wurden kürzlich Vertretern aller Beteilig-ten vorgestellt. "Das eingesetzte Messverfahren ist geeignet, Fahrzeuge mit Partikelfilter auf deren Wirksamkeit problemlos zu überprüfen. Des Weiteren stellte sich heraus, dass es eine sehr hohe Korrelation zwischen dem verwendeten Partikelmessgerät und dem parallel dazu arbeitenden Opazimeter gab", berichtet Harald Hahn, Vorsitzender des ASA-Arbeitskreises Diagnose. "Die Gerätehersteller haben unter Beweis gestellt, dass alternative und sensitivere Messtechnik an modernen Dieselfahrzeugen beherrschbar und bezahlbar ist", betont Hahn. Der ASA-Verband fordert nun vom Verordnungsgeber, dass die entsprechenden gesetzlichen Schritte eingeleitet werden.
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Nachruf
Mit tiefer Betroffenheit gibt der ASA-Verband den Tod seines ehemaligen Präsidenten Joachim G. Schmauser bekannt. Er war von 1988 bis 1995 ASA-Präsident und hat mit unternehmerischer Tatkraft an der Entwicklung des Verbandes entscheidend mitgewirkt. Zu seinen besonderen Verdiensten zählt u.a. die Einführung der ASA-Statistik. In weiterentwickelter Form liefert sie für die Mitglieder des Verbandes nach wie vor wertvolle Marktdaten für ein qualifiziertes Marketing.