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Best Practice: Schmuckstück Hebebühne


Datum:
20.04.2017
Autor:
Valeska Gehrke
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Der Aftersales gewinnt an Bedeutung, so auch beim Mehrmarkenbetrieb Gohm + Graf Hardenberg in Konstanz. "Im Sales bringen wir das Blech auf die Straße, um dann später im Aftersales-Bereich zu partizipieren", sagt Niederlassungsleiter Thomas Desch mit einem Augenzwinkern. Tatsächlich mache der Aftersales-Bereich inzwischen einen Großteil des Ertrags aus. "Der Service nimmt einen immer größeren Stellenwert ein", erklärt er. Und seit dem Umzug vor zwei Jahren an den neuen Standort in die Max-Stromeyer-Str. 122 seien die Werkstattdurchgänge weiter gestiegen, von 35 bis 40 auf rund 65. Auch die Fläche hat sich mit dem Neubau fast verdoppelt, von 7.000 auf 13.500 Quadratmeter. Damit war auch ausreichend Platz für 35 neue Hebebühnen mit einem Investitionsvolumen von rund 600.000 Euro. Denn mit dem Umzug hat man sich bei Gohm + Graf Hardenberg für Unterflur-Hebebühnen entschieden. "Wir sind von der Unterflurtechnik überzeugt. Vorher hatten wir nur Säulen-Bühnen, da war alles sehr beengt", erinnert sich Thomas Desch. "Jetzt haben wir viel mehr Möglichkeiten, am Auto zu arbeiten. Es sind keine Säulen mehr im Weg und man kann um das Auto herumlaufen", weiß er. Auch die 24 Mechatroniker seien begeistert.

Terrassenflair in der Werkstatt

Insgesamt rund sechs verschiedene Hebebühnen sind dabei für die verschiedenen Anforderungen, ob in der Dialogannahme, bei der Reparatur oder bei Karosserie- und Einstellarbeiten, im Einsatz. "Und wir haben sogar Terrassenbühnen", verrät Thomas Desch. Denn im Kundenkontaktbereich war dem Niederlassungsleiter neben der Funktion die Optik sehr wichtig. "Es sollte etwas Besonderes sein." Genau das ist mit den Zwei-Stempel-

Hebebühnen ZS Vario 3.5 MF von MAHA gelungen. Das Außergewöhnliche dabei: der Belag der Modulfahrflächen ist aus Bankirei-Holz, das auch gern für Terrassendielen verwendet wird. "Diese Hebebühnen sind in der Dialogannahme stark frequentiert und sehen immer noch super aus. Das Bankirei-Holz ist sehr robust und überlebt uns alle", beschreibt Thomas Desch die Vorteile seiner "Terrassenbühnen" begeistert.

Doch seine Lieblingsbühne ist die Vier-Stempel-Fahrflächenbühne VS Square II 5.0 F von MAHA. "Das ist unser Schmuckstück", sagt Thomas Desch und zeigt auf den Arbeitsplatz, an dem auch Achsvermessungen, FAS-Justage und Lichteinstellarbeiten durchgeführt werden. "Es macht einfach Spaß mit der Bühne zu arbeiten. Die Messgenauigkeit ist ganz entscheidend, da wir hier auch Fahrerassistenzsysteme und Scheinwerfer einstellen", erklärt er. Die bodenaufliegende Hebebühne mit einer Fahrfläche von 4.400 Millimeter verfügt zudem über einen Radfreiheber und eine Traglast von 5.000 Kilo.

Wachsender Markt

Noch mehr Traglast besitzt nur die Zwei-Stempel-Hebebühne ZS Square II 5.5 KS. Nur drei Monate nach der Neueröffnung musste dafür eine bereits verbaute 5-Tonnen- gegen die neue 5,5-Tonnen-Bühne ausgetauscht werden, da 500 Kilo Traglast fehlten. Denn als Mehrmarkenbetrieb führt das Unternehmen die Marken VW, Audi, Seat sowie in Kürze Skoda. "Und ganz aktuell haben wir zudem den Volkswagen Nutzfahrzeug Service Plus Vertrag erhalten", fügt Thomas Desch hinzu. "Mit der veränderten Hebetechnik mit den höheren Tonnagen von 5,5 Tonnen sind wir bestens gerüstet, wenn die neuen VW Crafter bald auf den Straßen rollen. Diese Bühne wird noch richtig stark frequentiert werden." Der Transporterbereich ist für ihn ganz klar ein Zukunftsmarkt, "da die Elektromobilität hier nicht so schnell Einzug hält und das Reparaturaufkommen im gewerblichen Bereich höher ist."

Dabei ist Thomas Desch vom neuen Crafter selbst, der jetzt auch über Fahrerassistenzsysteme verfügt, sehr angetan. Überhaupt, die Entwicklungen im Automobilbereich seien revolutionär: "Was sich da in den letzten zwei Jahren in unserer Branche getan hat, ist schon eine kleine Revolution. Die Fahrzeuge werden immer komplexer und die Technik immer umfangreicher." Damit verändern sich aber auch die Anforderungen, nicht nur an die Technik, sondern auch ans Personal. Wie er da am Ball bleibt? "Mitarbeiter schulen und motivieren", antwortet Thomas Desch. Das Schulungsaufkommen der insgesamt rund 80 Mitarbeiter am Standort Konstanz habe sich in den letzten Jahren fast verdoppelt.

Flexibel und individuell

Die Aussicht, dass sich Fahrzeuge in Zukunft selbst zum Service anmelden, findet Thomas Desch nur bedingt gut. "Ich möchte schon gerne noch was mit den Menschen zu tun haben." Schließlich sei der Kundenkontakt das A und O. Denn auch wenn digitalisierte Prozesse wie die kürzlich eingeführt Online-Termin- Buchung sehr gut ankommen, wünschen sich die meisten Kunden vor Ort den persönlichen Kontakt, ist er überzeugt. Hier versuche man ganz individuell auf die Kundenbedürfnisse einzugehen. "Flexibilisierung der Prozesse" nennt Thomas Desch das. Denn der eine Kunde möchte einfach nur den Schlüssel abgeben, während der andere ganz genau sehen will, was an seinem Auto zu tun ist, und die Dialogannahme daher gerne annimmt. Und dank Kundenakte und Fahrzeughistorie wisse man in den meisten Fällen vorab, was der Kunde will.

Kurzfassung

Beim Mehrmarkenbetrieb Gohm + Graf Hardenberg in Konstanz weiß man: die Hebetechnik ist das A und O in der Werkstatt. Mit einer neuen 5,5-Tonnen-Bühne will Niederlassungsleiter Thomas Desch auch den Transportermarkt abdecken.

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