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Autozum 2019: Vom Fahrzeug zur Servicelösung


Datum:
14.02.2019
Autor:
Valeska Gehrke
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An vier Messetagen traf sich vom 16. bis zum 19. Januar 2019 die Branche in Salzburg. Die Jubiläumsmesse - die Autozum fand in diesem Jahr zum 30. Mal statt - konnte an bisherige Erfolge anknüpfen. Die Besucheranzahl lag mit rund 23.000 auf einem ähnlich hohen Niveau wie 2017. Insgesamt 272 Aussteller aus dem In- und Ausland präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Autoteile, Werkstatt- und Tankstellenausrüstung, Fahrzeugwäsche, Zubehör und Tuning. Einige interessante Lösungen aus den Bereichen Autoteile und Werkstattausrüstung werden auf den folgenden Seiten genauer vorgestellt.

Praxisnahes Fachprogramm

Neben den Produkt-Neuheiten war für die Besucher auch das Vortragsprogramm von besonderem Interesse. "Eine erfolgreiche Fachmesse kombiniert Praxis und Theorie in einem eng verzahnten Konzept. Vor diesem Hintergrund haben wir den wissensvermittelnden Teil der Autozum 2019 thematisch breit und in der Tiefe hochkarätig gestaltet wie noch nie", bestätigt Alexander Eigner, für die Autozum zuständiger Category Manager bei Veranstalter Reed Exhibitions.

Im Rahmen der Vortragsreihe referierte etwa Prof. Hannes Brachat, Herausgeber der asp-Schwesterzeitschrift AUTOHAUS, zum Thema "Zukunft des Handels: Digital und Analog". Service-Spezialist Erwin Wagner stellte die "Zukunftschancen der Werkstätten" in den Mittelpunkt. Beim dritten internationalen Fachkongress "Vernetzte Mobilität" stellten weitere Referenten aktuelle Mobilitätstrends vor. Themenschwerpunkte waren beispielsweise Elektromobilität, die Fahrzeugdigitalisierung und damit verbundene Datenschutzaspekte sowie digitale Services. Denn der Wachstumsmarkt Mobilität fordere immer mehr intelligente Mobilitätslösungen. "Weg vom Fahrzeug und vermehrt in Services denken", fasste Raimund Wagner, Veranstalter des Fachkongresses und Geschäftsführer der Carsulting die aktuellen Mobilitätstrends zusammen.

Exklusiv auf asp online: Kurzes Messevideo unter autoservicepraxis.de/V2

Kurzfassung

Der automotive Aftermarket traf sich auf der alle zwei Jahre stattfindenden Messe Autozum in Salzburg. Neben neuen Produkten und Lösungen der Aussteller aus dem In- und Ausland war auch ein praxisnaher Vortragsprogramm geboten.

Andreas Solibieda, Geschäftsführer von Motair TurboladerMotair präsentierte in Salzburg einen Ausschnitt aus seinem breiten Sortiment an Turboladern der Serienhersteller sowie fachmännisch wiederaufbereiteter Turbolader als günstige Alternative zum Neuteil im Reparaturfall.Daniel Grub, Geschäftsführer von Entsorgungsspezialist PartslifePartslife machte die fachmännische Entsorgung von Verpackungen, Altteilen und Flüssigkeiten in Werkstätten zum Thema. Der Entsorgungsspezialist ging daher mit der klaren Botschaft auf die Messe: Aufklärung tut hier not.Anton Schmidt und Norbert Schmalfuss (beide KYB) sorgten für Aktion am Stand.KYB zeigte als Anbieter von Automobil-Stoßdämpfern, Fahrwerksfedern und Mounting-Kits unter anderem den schon auf der Automechanika vorgestellten Kunststoff-Stoßdämpfer als Prototyp. Außerdem warb KYB für die Werkstatt-App zur gezielten Kundenansprache. Sie erlaubt es, Autofahrer über die Gefahren verschlissener Fahrwerkskomponenten besser zu informieren.Interpneu hat unter dem Platin-Label Felgen und Reifen im Angebot. Der Reifenhändler hat nun zwei neue Platin-Sommerreifen vorgestellt: Den "RP320 Summer" und "RP420 Summer". Die Pneus gibt es in 73 Dimensionen von 13 bis 19 Zoll.Schrader bietet mit dem "TPMS Retrofit Kit" ein aktives RDKS-System als Nachrüstsatz für ältere Fahrzeuge an, die noch über kein RDKS verfügen. Die vier Sensoren kommunizieren dabei mit einem separaten Steuergerät, das sich im Cockpit unterbringen lässt und per Solarstrom mit Energie versorgt wird.Proxxon präsentierte neue Akku-Geräte für die Werkstatt, darunter einen Winkelpolierer, einen Langhals-Winkelschleifer oder einen Walzenschleifer. Der 10,8 V Li-Ionen Akku kann dabei für insgesamt sechs verschiedene Geräte der Micromot-Akku-Serie verwendet werden.Autopstenhoj stellte auf der Autozum unter anderem das Augmented & Virtual Reality Projekt "Uplifting Experiences" vor. Mit einer App wird etwa die Umgebung abgescannt, um darin bestimmte Autopstenhoj-Produkte zu platzieren. In unserem Beispiel oben lässt sich so prüfen, wie die Hebebühne in der realen Umgebung aussehen würde. Details der Hebebühne können virtuell genau betrachtet werden.Texa bietet mit dem REC+ eine Absaugstation für kontaminiertes Kältemittel an. Denn aufgrund der hohen Preise für R1234yf und auch für R134a befinden sich in der Klimaanlage immer häufiger Gase, die dort nicht eingesetzt werden sollten, heißt es von Texa. Stellt das Analysegerät der Klimaservicestation unreines Kältemittel im Fahrzeug fest, kann dieses über die REC+-Station und das Klimaservicegerät aus der Klimaanlage des Fahrzeugs abgesaugt werden.Liqui Moly setzt neben Schmierstoffen auch auf den Werkstattservice und hat 2015 ein Gerät für den Ölwechsel von Automatikgetrieben auf den Markt gebracht. Dieses wurde nun verbessert: Das Gear Tronic II ermöglicht den kompletten Wechsel des Getriebeöls, ohne Altöl im System zu belassen. Das gleichzeitige Entleeren und Befüllen des Getriebes erfolgt zudem vollautomatisch.

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