Automechanika 2026: Neue Themen, neue Formate, neue Partner

15.02.2026 16:45 Uhr | Lesezeit: 3 min
Automechanika 2024
Von KI bis SVD: Die Automechanika Frankfurt setzt in diesem Jahr verstärkt auf Zukunftsthemen
© Foto: Stefan Schmid / AUTOHAUS

Mit neuen Schwerpunkten und innovativen Events reagiert die Automechanika Frankfurt auf den Wandel im Aftermarket. Im Fokus stehen Vernetzung, Digitalisierung und Nachwuchsförderung.

Die Automechanika Frankfurt erweitert ihr Programm und setzt stärker auf Zukunftsthemen, neue Dialogformate und Nachwuchsförderung. Vom 8. bis 12. September will die Leitmesse für Industrie, Werkstatt und Handel vor allem aktuelle Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz, E-Mobilität, Digitalisierung und nachhaltige Mobilitätskonzepte in den Fokus rücken.

Kooperation soll markengebundenen Aftermarket stärken

Erstmals kooperiert der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) mit der Messe. Ziel ist es, den markengebundenen Aftermarket enger zu vernetzen und zentrale Zukunftsfragen gemeinsam zu bearbeiten.

Michael Johannes, Vice President Mobility & Logistics, sagt: "Im Aftersales werden Geschäftsmodelle im Bereich der Fahrzeugdaten immer bedeutender. Vor allem Assistenzsysteme, Car-Safety und -Entertainment sind Wachstumsbereiche. Auf Kundenseite lässt sich ein gesteigertes Interesse für Wartungs- und Servicemanagement beobachten. Hier bietet die Automechanika als internationale Plattform für Werkstatt, Industrie und Handel beste Voraussetzungen für geschäftliche Begegnungen und Wissenstransfer."

Begleitend findet die Dialogreihe "Road to Automechanika" statt, die bereits im Januar in Berlin begonnen hat und mit weiteren Veranstaltungen in Frankfurt und Berlin fortgesetzt wird.

Software Defined Vehicle rückt ins Zentrum

Ein neuer Schwerpunkt liegt auf dem Software Defined Vehicle. In der Festhalle entsteht mit "HighTech4Mobility" ein eigenes Forum für das Thema. Olaf Mußhoff, Director Automechanika Frankfurt, erklärt: "Im neuen Forum 'HighTech4Mobility' dreht sich alles um die Frage: Wie weit sind die Technologien für ein Software Defined Vehicle entwickelt, und welche Strategien gibt es für ein effektives Lifecycle Management? Wie steht es um Advanced Driver Assistance Systems (ADAS), autonomes Fahren, Datenmanagement, Cybersecurity und In-Car-Entertainment? Eingeladen sind Softwareunternehmen, OEMs, Tier-1 und Branchen-Experten, die über Strategien, Innovationen und neue Geschäftsmodelle für den Aftermarket diskutieren."

Neue Erlebnisformate auf dem Freigelände

Neben Fachthemen baut die Messe ihr Rahmenprogramm deutlich aus. Auf dem Freigelände entstehen mit der "Automechanika Pitlane" und dem "Experience Park" neue Erlebnisbereiche. Geplant sind Motorsportvorführungen, Mitmachaktionen sowie Offroad-Erlebnisse mit Großfahrzeugen. Ergänzt wird das Angebot durch Testmöglichkeiten für alternative Antriebe im "Future Mobility Park".

Classic-Segment wird ausgebaut

Auch das Geschäft mit Old- und Youngtimern gewinnt an Gewicht. Mit der neu gegründeten "Classic Alliance" wollen Veranstalter und Partner wie Bosch, DAT oder FIVA Kompetenzen bündeln und neue Geschäftsmöglichkeiten für Werkstätten und Handel aufzeigen. Live-Restaurierungen, Fachgespräche und Branchenpreise sollen zusätzliche Impulse setzen.

Fokus auf Nachwuchs und Karriere

Mit dem Format "AMBITION" richtet sich die Messe erneut gezielt an junge Zielgruppen. Schülerinnen und Schüler, Auszubildende sowie Studierende können sich über Berufsbilder und Zukunftstechnologien informieren. Wolfgang Weyand, Director Automechanika Special Events, sagt: "Größer, sichtbarer und mit einem starken Partnernetzwerk, unter anderem mit Eintracht Frankfurt, Myle, dem Schrauberblog und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main und allen führenden berufsbildenden Verbänden, geht das Format in die zweite Runde. Mit dem Umzug 2026 in die Festhalle schlagen wir nun das nächste Kapitel unserer Entwicklung auf."

Internationale Expansion im Blick

Parallel baut die Automechanika ihre internationale Präsenz weiter aus. 2026 findet die Messe an insgesamt 14 Standorten statt, erstmals auch in Indonesien. Der südostasiatische Markt gilt aufgrund seiner Größe und Wachstumsdynamik als besonders attraktiv für den Aftermarket.


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