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Automechanika 2022: Highlights von Bosch Automotive Aftermarket

Das Learning Management System "Bosch Automotive Campus 2.0" gibt es mit vielen neuen nützlichen Funktionen.
© Foto: Bosch

Bislang mussten sich die Werkstätten vor allem gut mit Verbrennern auskennen. Jetzt kommt noch viel mehr hinzu. Bosch Automotive Aftermarket bringt Werkstätten erfolgreich durch diese Dekade des Wandels und unterstützt sie mit leistungsfähigen und einfach zu bedienenden Produkten und Lösungen.


Datum:
17.08.2022
Autor:
asp
Lesezeit: 
5 min
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Auf Werkstätten kommen immer mehr Themengebiete zu: Hybridantriebe, Elektromotoren und Brennstoffzellen. Auch die Zahl der Sensoren, Kamera- und Radarsysteme nimmt in modernen Fahrzeugen ständig zu, genauso wie die Herausforderungen und Möglichkeiten neuer, datenbasierter Geschäftsmodelle. Noch nie mussten die Werkstätten in der Geschichte des Automobils gleichzeitig so viele Technologien beherrschen. Und diese Technologien werden noch für viele Jahre gemeinsam auf unseren Straßen unterwegs sein. Deshalb unterstützt Bosch Automotive Aftermarket Werkstätten mit einer Reihe an Produkten.

Ab 1. Januar 2023 muss bei der Abgasuntersuchung an allen Euro 6 / VI Diesel-Fahrzeugen – vom Pkw bis zum schweren Nutzfahrzeug – die Anzahl der Partikel im Abgas gemessen werden. Dazu hat Bosch das Partikelzählgerät BEA 090 entwickelt, das die bisherigen Emissionsanalysegeräte, wie zum Beispiel das BEA 550, ergänzt. 

Bei Wartungs- und Reparaturarbeiten an modernen Pkw müssen Werkstätten immer häufiger die Kamerasysteme und Sensoren der unterschiedlichen Fahrerassistenzsysteme neu justieren. Jetzt gitb es die Kalibrier- und Justagevorrichtung DAS 3000, mit welcher Assistenzsysteme in mehreren Schritten exakt kalibriert werden können.

Seit 2014 müssen alle in der EU zugelassenen Neufahrzeuge mit einem Reifendruck-Kontrollsystem (RDKS) ausgestattet sein. In der Regel messen Sensoren den Reifendruck direkt am Reifen und übermitteln die Werte kontinuierlich per Funk an das RDKS-Steuergerät. Sind defekte Sensoren zu ersetzen, muss die Werkstatt häufig fahrzeugspezifische Sensoren identifizieren und separat bestellen. Mit den Quick Fit Universal Reifendruckkontrollsensoren erreicht Bosch mit nur einem Sensor und den vier marktüblichen Ventilvarianten eine Fahrzeugabdeckung von über 90 Prozent (EU). Parallel dazu hat Bosch mit dem TPA 300 ein neues Programmierwerkzeug entwickelt. Neben den Quick Fit Sensoren können mit dem TPA 300 auch die Universal-Reifendruckkontrollsensoren von 20 weiteren Herstellern programmiert werden, womit eine Fahrzeugabdeckung von mehr als 95 Prozent (EU) erreicht wird.


Bosch-Highlights der Automechanika

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Angebote für Online-Training

Mit dem neuen Bosch Automotive Campus, der im modernen Corporate WebDesign von Bosch einheitlich für alle Märkte weltweit entwickelt wurde, steht Werkstätten ab sofort ein modernes und einfach zu bedienendes Trainingsmanagementtool zur Verfügung. Beispielsweise kann die Werkstatt im neuen Bosch Automotive Campus übersichtliche Trainingspläne für alle Mitarbeiter erstellen, technische Präsenztrainings in den Bosch Training Centern verwalten oder eLearning-Angebote und Live-Webcast-Termine online buchen.

Ein weiteres Produkt von Bosch sind die neuen Aerotwin J .E .T Blade-Scheibenwischer. Oft geht beim Betätigen der Frontscheibenreinigung ein Teil des Scheibenwischwassers, das aus herkömmlichen Spritzdüsen auf die Windschutzscheibe gespritzt wird, durch Sprühnebel verloren und beeinträchtigt zudem die Sicht. Die neuen Scheibenwischer von Bosch mit Jet Evolution Technologie (J .E .T) lenken die Waschflüssigkeit direkt vor den Scheibenwischer. Dazu sind die Spritzdüsen im Wischblatt integriert.

Vor dem Hintergrund neuer Grenzwerte wird die exakte Prüfung der in modernen Dieselmotoren verbauten Common-Rail-Injektoren im Werkstattalltag immer wichtiger. Je genauer die Mengenmessung der Injektoren ist, desto präziser kann der Injektor eingestellt werden. Bosch hat einen neuen Single CR-Injektor Prüfstand DCI 200 entwickelt, der wie der DCI 700 eine genaue und sichere Prüfung von Common-Rail-Injektoren für Pkw und Nutzfahrzeuge erlaubt.

Unfall: Aufzeichnung von Fahrzeugdaten

Seit dem 06. Juli 2022 müssen Fahrzeuge mit einer neuen Typzulassung (Pkw- und leichte Lkw-Typen) mit einem Event Data Recorder (EDR) ausgestattet sein, der bei einem Unfall eine Reihe von Fahrzeugdaten aufzeichnet. Ab 7. Juli 2024 gilt das auch für alle neu zugelassenen Pkw und leichte Lkw. Bei Nutzfahrzeugen tritt die Regelung ab 7. Januar 2026 für alle neuen EU-Typgenehmigungen und ab 7. Januar 2029 für alle neuen Nutzfahrzeuge in Kraft. Mit dem Crash Data Retrieval – kurz CDR – hat Bosch ein spezielles Gerät für das zuverlässige Auslesen der EDR-Daten entwickelt. Die Programmierung des CDR-Tools stellt sicher, dass die Unfalldaten nur ausgelesen werden können. Eine Veränderung oder Löschung der Daten des Event Recorders ist nicht möglich.

Immer mehr Autofahrer sind sensibilisiert für Themen wie Feinstaub, Allergene und Viren und wünschen sich eine bestmögliche Luftqualität im Fahrzeuginnenraum. Innenraumfilter von Bosch filtern zuverlässig Schadstoffe und unangenehme Gerüche und sorgen für saubere, angenehme Luft. Nach fünf Jahren am Markt hat Bosch den bewährten Filter+ jetzt deutlich verbessert. Neben Allergenen und Pollen, Feinstaubpartikeln sowie schädlichen Gasen und Bakterien wirkt der weiterentwickelte Filter+pro jetzt auch effektiv gegen Viren und Schimmelwachstum. Bis Ende 2023 wird dieser seinen Vorgänger im Lieferprogramm ersetzen. So können Werkstätten ihren Kunden noch mehr Gesundheitsschutz für die Fahrzeuginsassen bieten.

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