Zuverlässig zum Stillstand

Beim Bremsen geht es buchstäblich heiß her, denn Bremsbeläge und Bremsscheibe können sich auf bis zu 700 Grad erhitzen. Die Bremse muss trotzdem zuverlässig viele Kilometer funktionieren. Wir zeigen den Aufbau einer typischen Scheibenbremse.


Datum:
17.12.2020

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Das sind die Komponenten einer Scheibenbremse

In den meisten Autos kommen an Vorder- und Hinterachse Scheibenbremsen zum Einsatz. Nur an der Hinterachse setzen einige Hersteller in bestimmten Leistungsklassen oder E-Autos weiterhin auf Trommelbremsen.

- Bremssattel

Der Bremssattel hat die Aufgabe, die Bremsbeläge über der Bremsscheibe zuzuspannen. Beim Betätigen des Bremspedals sorgt die Hydraulik dafür, dass einer oder mehrere bewegliche Bremskolben den Belag auf die Bremsscheibe drücken.

- Bremsscheibe

Die Bremsscheibe ist der Teil der Bremse, auf den Bremssattel und Bremsbelag wirken. Als Materialien kommen hier meistens Guss, aber auch Stahllegierungen, Aluminium (im Topf) oder auch Keramik zum Einsatz.

Verschiedene Bremsbelag-Typen im Vergleich

- Semi-Metallic

Enthalten 30 bis 65 Prozent Metall, das mit Grafit, Füllstoffen und Bindemitteln gemischt ist. Vorteile bei Haltbarkeit und Heißbremsverhalten.

- Organic

Hauptbestandteil sind Fasern aus Glas, Gummi, Karbon oder Kevlar. Sind leiser, haben jedoch einen höheren Verschleiß bei thermischer Belastung.

- Low-Metallic

Einsatz organischer Stoffe mit einem Anteil von 10 bis 30 Prozent Metall. Bieten ein gutes Heißbremsverhalten bei hohen Geschwindigkeiten, neigen aber zu Bremsstaub und Quietschen. In Europa weit verbreitet.

- Ceramic

Reibmittel aus keramischen Fasern, Füllstoffen und Bindemitteln. Metall-Anteile sind möglich. Gelten als leise und staubarm, sind aber teurer.

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