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Deutsche Erstaufführungen


Datum:
21.04.2008
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Auto Mobil International (AMI)

Trotz der weitgehend fehlenden tatsächlichen Neuheiten – der Messeveranstalter spricht von Deutschland-Premieren – zog es auch in diesem Jahr viele Besucher zur Leipziger Messe Auto Mobil International (AMI). Zur Halbzeit lag die Steigerung der Besucherzahl gegenüber der Vorjahresveranstaltung bei rund zehn Prozent.

Die Messe Auto Mobil International (AMI) weist für Journalisten – ver-mutlich nicht nur für diese – einen psychologisch interessanten Effekt auf: Man fährt in jedem Frühjahr gern nach Leipzig, weil man alte Bekannte trifft und mit ihnen nette Gespräche führt. Weil die Messehallen angenehm, die Messemitarbeiter ausgesprochen höflich und die Parkmöglichkeiten bequem sind. Und nicht zuletzt weil man abends in der Leipziger Innenstadt erfahrungsgemäß gut essen gehen kann. Aber echte Mes-seneuheiten? Weitgehend Fehlanzeige. Das gilt für die AMI und deren Profi-Ableger AMITEC gleichermaßen.

Den Mangel an echten Premieren ver-ursachen die Messen in Genf und Frankfurt. Der Genfer Automobil-Salon, die erste europäische Automesse des Jahres, findet exakt einen Monat zuvor statt. Die IAA liegt entweder sieben Monate zurück oder steht in fünf Monaten bevor. Glei-ches gilt für die im Wechsel mit der IAA stattfindende und die AMITEC beeinflussende Automechanika. Allesamt Messen mit gesamteuropäischer oder sogar weltweiter Bedeutung, auf die die Aussteller hinarbeiten. Für AMI und AMITEC ist die Zeit dazwischen zu knapp und die Innovationsfrequenz insgesamt zu gering. In diesem Jahr gab es mit der Trost-Schau in Stuttgart zusätzlichen Wettbewerb, zu-dem am gleichen Wochenende.

Der Messeveranstalter überschlägt sich in Kompensationsbemühungen. Mit partiellem Erfolg: Unmengen an Probefahrtmöglichkeiten mit nahezu jedem Groß-serienfahrzeug, Aktions- und Zielgruppentage bringen Besucherfrequenz nach Leipzig, ändern jedoch am grundsätzlichen Problem nichts. AMI und AMITEC bleiben Regionalmessen.

498 Aussteller aus 17 Ländern

Allerdings hört man in Leipzig mitunter osteuropäische, vor allem russische Sätze. Ob das an der historischen Bedeutung des Messeplatzes oder an entsprechenden Bemühungen des Messeveranstalters liegt, ist fraglich. Die Halbzeitbilanz der AMI – mehr kann durch knappe Redaktionsschluss- und Drucktermine dieser Ausgabe nicht berücksichtigt werden – sieht im Originalton der Leipziger Messe GmbH so aus: "Rund 166.000 (2007: 151.000) Besucher kamen an den ersten fünf Messetagen auf das Leipziger Messegelände, um sich die Neuheiten der 498 Aussteller aus 17 Ländern anzuschauen." Peter Diehl

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