-- Anzeige --

Übernahme: AMS plant neuen Anlauf auf Osram

AMS plant einen erneuten Anlauf zur Übernahme von Osram.
© Foto: Osram

Beim ersten Versuch zur Übernahme von Osram erlitt der österreichische Sensorhersteller AMS Schiffbruch. Doch einmal ist keinmal.


Datum:
21.10.2019
NOCH KEINE Kommentare

-- Anzeige --

Nach einem gescheiterten ersten Versuch unternimmt der österreichische Sensorhersteller AMS den zweiten Anlauf zur Übernahme des Beleuchtungskonzerns Osram. Die neue Offerte ist mit 41 Euro pro Osram-Aktie genauso hoch wie die alte, doch haben die Österreicher ihre selbstgesetzte Hürde für die Übernahme gesenkt: Nunmehr soll es genügen, wenn die Eigentümer von 55 Prozent der Osram-Aktien das Angebot annehmen. Beim ersten Anlauf hätten es 62,5 Prozent sein sollen.

55 Prozent sind aber immer noch eine hohe Hürde, denn beim ersten Versuch brachten die Österreicher nur knapp 52 Prozent der Osram-Aktien auf ihre Seite. Der Gesamtwert des über 110 Jahre alten Münchner Traditionsunternehmens würde sich damit auf 4,6 Milliarden Euro belaufen.

Osram-Chef Olaf Berlien, der eine Übernahme durch AMS ursprünglich ablehnte, klingt nun wesentlich aufgeschlossener: "Wir haben in den vergangenen Tagen konstruktive Gespräche mit AMS über die Rahmenbedingungen für ein neues Übernahmeangebot geführt", erklärte der Manager. "Der Vorstand begrüßt die bisher erzielten Fortschritte und ist zuversichtlich, dass sich beide Seiten auf ein zukunftsfähiges strategisches Konzept verständigen werden", sagte Berlien laut Mitteilung.

AMS-Chef Alexander Everke erklärte: "Wir sind überzeugt, dass unser Angebot erfolgreich sein wird" - das hatte der frühere Siemens-Manager allerdings auch vor dem gescheiterten ersten Anlauf gesagt. AMS ist erheblich kleiner als Osram und hoch verschuldet.

Die Chancen jedoch stehen nun besser. Denn gleichzeitig beerdigten die mit AMS bisher konkurrierenden Finanzinvestoren Bain Capital und Advent ihre Übernahmehoffnungen. Die zwei Unternehmen werden kein Übernahmeangebot für den Beleuchtungskonzern Osram abgeben. Das teilten die zwei Unternehmen ebenfalls am Freitag mit. "Das Konsortium sehe derzeit keinen erfolgversprechenden Weg, ein Angebot zu unterbreiten", hieß es in der Osram-Erklärung. AMS hält nach eigenen Angaben bisher knapp 20 Prozent an Osram. Solange das Unternehmen diesen Anteil nicht abgibt, wäre eine Übernahme durch andere Investoren kaum möglich. (dpa)

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


asp AUTO SERVICE PRAXIS Online ist der Internetdienst für den Werkstattprofi. Neben tagesaktuellen Nachrichten mit besonderem Fokus auf die Bereiche Werkstatttechnik und Aftersales enthält die Seite eine Datenbank zum Thema RÜCKRUFE. Im neuen Bereich AUTOMOBILE bekommt der Werkstatt-Profi einen Überblick über die wichtigsten Automarken und Automodelle mit allen Nachrichten, Bildergalerien, Videos sowie Rückruf- und Serviceaktionen. Unter #HASHTAG sind alle wichtigen Artikel, Bilder und Videos zu einem Themenspecial zusammengefasst. Außerdem gibt es im asp-Onlineportal alle Heftartikel gratis abrufbar inklusive E-PAPER. Ergänzt wird das Online-Angebot um Techniktipps, Rechtsthemen und Betriebspraxis für die Werkstattentscheider. Ein kostenloser NEWSLETTER fasst werktäglich die aktuellen Branchen-Geschehnisse zusammen. Das richtige Fachpersonal finden Entscheider auf autojob.de, dem Jobportal von AUTOHAUS, asp AUTO SERVICE PRAXIS und Autoflotte.