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Statistiker: Kfz-Pleiten weiter im Rückwärtsgang

Nach drei Quartalen ist die Entwicklung bei den Kfz-Pleiten positiv. Gegenüber dem Vorjahr weisen die Statistiken ein Minus von 12,6 Prozent aus.
© Foto: Photo-K / fotolia.com

Im September mussten 47 Autohäuser, Werkstätten, Teilehändler und Motorradbetriebe den Gang zum Insolvenzrichter antreten. Das waren fast zehn Prozent weniger als im Jahr davor.


Datum:
12.12.2016
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Die Zahl der Branchenpleiten bleibt rückläufig. Wie aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamt (Destatis) zeigen, meldeten die deutschen Amtsgerichte für September 47 Insolvenzverfahren von Kfz-Betrieben. Das waren 9,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Davon betroffen waren 59 Beschäftigte, die voraussichtlichen Forderungen betrugen 11,2 Millionen Euro.

Gegen den Trend im Kfz-Gewerbe entwickelte sich in dem Herbstmonat der Fahrzeughandel. Dort gingen 21 Unternehmen in die Knie – ein Zuwachs von 10,5 Prozent. Deutlich entspannter ging es in den Bereichen "Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen" (18 Fälle, minus 14,3 Prozent) und "Handel mit Kraftwagenteilen und -zubehör" (fünf Fälle, minus 50 Prozent) zu. Im Motorradbereich gab es drei Firmenpleiten, vor einem Jahr waren es zwei.

Zwischen Januar und Ende September 2016 beobachteten die Statistiker damit 456 Insolvenzen im Kfz-Gewerbe (minus 12,6 Prozent). 1.273 Mitarbeiter mussten um ihre Jobs bangen, 163,4 Millionen Euro standen bislang im Feuer. In allen dazugehörigen Wirtschaftsbereichen war die Entwicklung positiv.

Zum Vergleich: Über alle Branchen hinweg gerieten in dem Neun-Monats-Zeitraum 16.480 Unternehmensinsolvenzen in finanzielle Schieflage. Das entsprach einem Rückgang um 5,2 Prozent. (rp)

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