Mit einer internetbasierten Trainingsplattform will die Europäische Union gezielt Automobilverkäufer, Werkstattpersonal und Sachverständige in Sachen elektronische Fahrerassistenzsysteme (FAS) schulen. Im Rahmen des von der EU geförderten Projekts "Safety-TechnoPro" wird derzeit in einigen Autohäusern, Kfz-Meisterbetrieben und bei Sachverständigen in mehreren Ländern eine Testversion der Website (s. Link unten) eingesetzt. Ziel der Initiative ist es, die Verbreitung von ESP und Co. bei Neuwagen zu steigern. wird. Die Trainingsplattform geht zu diesem Zweck auf Berührungsängste der Verbraucher ein und liefert wichtige Argumente für den Kauf von elektronischen Fahrerassistenzsystemen. Nicht zuletzt beantwortet sie die Frage, unter welchen Voraussetzungen der Autofahrer bereit ist, für die neuen Sicherheitstechnologien Geld auszugeben. Bereits im Mai wurden vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR), der auch das EU-Projekt unterstützt, bei einer Veranstaltung im ADAC-Verkehrssicherheitszentrum Weilerswist nordrhein-westfälische Autohändler zu FAS geschult. Die DRV-Initiative läuft unter dem Motto "Bester Beifahrer". (ng)
Sicherheitsinitiative: Kostenloses Internet-Training zu ESP und Co.
Um die Ausstattung mit elektronischen Fahrerassistenzsystemen weiter zu steigern, fördert die EU die Online-Schulung "Safety-TechnoPro". In zahlreichen europäischen Autohäusern und Kfz-Betrieben laufen derzeit Tests.