Sicherheitsassistenz: ESP-Pflicht für Neufahrzeuge

Bis 2016 prognostiziert Bosch einen Anstieg des ESP-Ausrüstungsgrades auf 86 Prozent in Europa. Eine größere Auflösung der Grafik finden Sie im Download-Kasten unter dem Text.
© Foto: Bosch

Ab November müssen neue Pkw und leichte Nutzfahrzeuge in der EU mit ESP ausgestattet sein. Das Stabilitätsprogramm wird seit 1995 in Serie gefertigt und blickt auf einen beeindruckenden Siegeszug zurück.


Datum:
31.10.2011

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Ab dem 1. November müssen alle Neufahrzeuge, um ihre Typgenehmigung zu erhalten, den Schleuderschutz ESP an Bord führen. Zum 31. Oktober 2014 müssen schließlich in der EU verkauften Neufahrzeuge mit dem Elektronischen Stabilitäts-Programm (ESP) ausgestattet sein, meldete der Hersteller Bosch am Montag. Die Regelung ist Teil eines Maßnahmenpakets, mit dem die Europäische Kommission die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen und die Zahl der Verkehrstoten halbieren will. Danach sei das Stabilitätsprogramm in der Lage, bis zu 80 Prozent aller Schleuderunfälle zu verhindern, hieß es in der Bosch-Meldung. Nach dem Sicherheitsgurt sei es das wichtigste Sicherheitssystem im Auto, erklärte Werner Struth, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. Die Stuttgarter schreiben sich auf die Fahnen, ESP entwickelt und 1995 als erstes Unternehmen weltweit in Serie produziert zu haben. Den Angaben zufolge waren 2010 weltweit bereits 41 Prozent aller produzierten Pkw und leichten Nutzfahrzeuge mit dem elektronischen Schleuderschutz ausgestattet. Ein Anteil, der in Europa mit 63 Prozent aller produzierten Pkw und Nfz übertroffen wurde. Seit 1995 hat Bosch eigenen Angaben zufolge weltweit mehr als 50 Millionen ESP-Systeme ausgeliefert. Das ESP überwacht mittels intelligenter Sensoren die Fahrt und greift ein, wenn das Fahrzeug droht, instabil zu werden. Dann reduziert das System das Motormoment, um die Stabilität des Fahrzeugs wiederherzustellen und bremst gegebenenfalls einzelne Räder ab. (msh)

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