Autodoc treibt die Expansion seines B2B-Geschäfts voran. Mit Luxemburg erschließt der Online-Teilehändler den nächsten europäischen Markt für Autodoc Pro. Freie Werkstätten, Kfz-Reparaturbetriebe und Servicecenter erhalten dort ab sofort Zugang zu mehr als 7,8 Millionen Teilen.
Autodoc ist in Luxemburg bereits seit 2015 mit seinem Webshop aktiv, der Marketplace mit Drittanbietern folgte im Juli 2025. Nun erweitert das Unternehmen sein Angebot um die auf gewerbliche Kunden zugeschnittene Pro-Plattform.
"Luxemburg liegt im Herzen der Region, die wir von unserem belgischen Logistikzentrum in Gent aus beliefern. Werkstätten in Luxemburg erhalten so Zugang zu einem der größten Teilekataloge Europas, geliefert aus der Nähe und abgestimmt auf die besonderen Anforderungen gewerblicher Kunden", sagte Autodoc-CEO Dmitri Zadorojnii. "Dass wir Autodoc Pro nun auch hier anbieten, ist ein konsequenter Schritt auf dem Weg zum führenden Tech-Ökosystem für den europäischen Aftermarket."
7,8 Millionen Teile für Werkstätten
Luxemburg reiht sich damit in die bisherigen Expansionsmärkte ein. Gestartet war das B2B-Angebot in Frankreich und den Niederlanden, später folgten Österreich, Belgien, Deutschland und Italien. Neben Pkw-Komponenten umfasst das Sortiment Lkw- und Motorradteile sowie Werkzeuge, Öle, Flüssigkeiten und Verbrauchsmaterialien. Autodoc arbeitet nach eigenen Angaben mit mehr als 200 Lieferanten zusammen.
Für den Werkstattalltag bietet die Plattform unter anderem VIN-Check, grafischen Katalog sowie eine nach Preis, Lieferzeit und technischen Spezifikationen strukturierte Suche. Rechnungen, Gutschriften und Reklamationen lassen sich über ein Backoffice-Dashboard verwalten. Hinzu kommen digitale Retouren und persönliche Ansprechpartner.
Junge Fahrzeugflotte als Besonderheit
Luxemburg ist für den Teilehandel ein besonderer Markt. Laut Zahlen des europäischen Autoherstellerverbandes ACEA liegt das Durchschnittsalter der dortigen Fahrzeugflotte bei 8,2 Jahren – im EU-Schnitt sind es 12,7 Jahre. Autodoc sieht insbesondere in der jungen Flotte und dem Premiumsegment entsprechenden Teilebedarf.
"Moderne Fahrzeuge sind technisch anspruchsvoller als noch vor einem Jahrzehnt, und das zeigt sich in der Teileliste. Werkstätten benötigen Zugang zu einem umfassenden Sortiment, aber zu Preisen, die ihre Profitabilität schützen. Im Vergleich zu traditionellen Lieferanten ermöglicht unser Modell den Werkstätten, höhere Margen bei alltäglichen und planbaren Reparaturen zu sichern, ohne Abstriche bei der Qualität zu machen – und genau das bringen wir nach Luxemburg", erklärte Patrick Diepenhorst, Director Autodoc Pro Europe.