Der US-amerikanische Hersteller des umstrittenen Kältemittels R-1234yf, Honeywell, fordert bei den anstehenden Sicherheitstests des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) Transparenz. "Es liegt sowohl im Interesse der Öffentlichkeit als auch der Industrie über den Ablauf zusätzlicher Tests informiert zu werden", teilte das Unternehmen in einer offiziellen Erklärung gegenüber asp-Online mit.
Trotz fehlender Detailkenntnisse zum genauen Ablauf des behördlichen Sicherheitschecks zeigte sich der Chemiekonzern hinsichtlich des Resultats zuversichtlich. Jeder weitere Test werde erneut ergeben, dass das neue Kältemittel sicher in Automobilen genutzt werden könne, hieß es. Die Liste der untersuchten Fahrzeuge sowie das Testprotokoll müssten aber frei zugänglich gemacht werden. "Nur so können die Ergebnisse richtig und zuverlässig eingeordnet werden", so das Unternehmen. (ng)