Forscher der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen haben den Model T-Wettbewerb gewonnen. Der vom Fahrzeughersteller Ford ausgeschriebene Wettkampf fand anlässlich des hundertsten Geburtstags des Model T statt. Das Institut für Kraftfahrzeuge (ika) an der RWTH schickte ein Team aus acht Studenten und Ingenieuren ins Rennen, um die Vorgaben des Ausrichters umzusetzen (wir berichteten). Danach war ein innovatives Auto für die Mobilität im 21. Jahrhundert zu entwickeln. Es sollte leicht und kostengünstig sein, eine Reichweite von mindestens 200 Kilometern erreichen sowie mindestens zwei Passagieren Platz bieten – zu einem Höchstpreis von 7.000 Dollar (5.100 Euro). Ein Erfolgsmodell also wie das von Henry Ford im Jahr 1908. Das Aachener Siegerauto, das Modell T 2015, wog 800 Kilogramm und der Preis wurde mit 6.780 Dollar (4.950 Euro) berechnet. "Wir waren sehr stolz darauf, als einziges europäisches Institut an diesem Wettbewerb teilnehmen zu dürfen. Ein komplett neues Fahrzeug mit dem Gedankengut des Ford Model T konzipieren zu dürfen, hat das ika-Team unglaublich beflügelt. Die Begeisterung und die Unbefangenheit in der Kreativität hat zu neuen aber auch bezahlbaren Lösungen geführt", sagte Professor Dr. Stefan Gies, ika-Geschäftsführer. Für ihr Engagement erhielten die teilnehmenden Hochschulen je 75.000 Dollar (54.740 Euro). Die beiden Sieger bekamen darüber hinaus ein Preisgeld von 25.000 Dollar (18.250 Euro). Neben der RWTH prämierte Ford auch die Universität Deakin aus Melbourne. (msh)
Ingenieurs-Wettbewerb: RWTH baut Modell T 2015
Ingenieure an der Technischen Hochschule Aachen haben den von Ford ausgeschriebenen Wettbewerb gewonnen. Die Teilnehmer hatten die Aufgabe, ein revolutionäres Fahrzeugkonzept für das 21. Jahrhundert zu entwickeln.