Die europäische Designschutz-Richtlinie wird weiter auf sich warten lassen. Die Europäische Union hat kürzlich eine weitere Studie in Auftrag gegeben, die zwei Jahre lang erneut die "Sicherheit von Karosserieteilen" unter die Lupe nehmen soll. "Es gibt bereits eine Vielzahl an Untersuchungen, die alle Fragen zu diesem Thema ausführlich beantworten", erklärte Hartmut Röhl vergangene Woche auf der Jahrestagung des Gesamtverbandes Autoteile-Handel e.V. (GVA) in Hannover. "Der GVA und andere Partner wie der ADAC haben umfassend dargestellt, dass das Design eines Autoteils nichts mit dessen Sicherheit zu tun hat. Von einer erneuten Untersuchung ist jedenfalls nichts Neues zu erwarten, sie ist nur eine weitere Verzögerung der längst fälligen Liberalisierung des Handels mit sichtbaren Autoersatzteilen", sagte Röhl. Er kündigte an, dass der Verband mit der neuen Bundesregierung in dieser Sache das Gespräch suchen werde. Auf der Jahresmitgliederversammlung wurde außerdem der Vorstand des GVA neu gewählt. Der 1. Vorsitzende Hartmut Röhl wurde dabei ebenso in seinem Amt bestätigt wie Bernhard Strauch als 1. stellvertretender Vorsitzender und Fabian Roberg als 2. stellvertretender Vorsitzender. Ebenfalls für weitere drei Jahre erhielten Horst Markus, Friederike Schwenker, Michael Katschmanowski und Stephan Klatt das Vertrauen der Mitglieder. (am/rp)
GVA kritisiert Verzögerungen beim Designschutz
Verbandspräsident Röhl: Weitere EU-Studie bringt keine neuen Erkenntnisse / Vorstand neu gewählt