Der Automobilzulieferer Edscha musste im Geschäftsjahr 2002/2003 zum Teil "deutliche Ergebniseinbußen" verkraften. Während die Gesamtleistung der Gruppe um 20,1 Prozent stieg, erreichte das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) mit 101,4 Mio. Euro (Vorjahr 94,8 Mio. Euro) ein Plus von nur sieben Prozent. Das teilte der Vorstand heute auf der Bilanzpressekonferenz in Düsseldorf mit. Der Konzernumsatz stieg im Geschäftsjahr 2002/2003 um 22,0 Prozent auf 947,8 Mio. Euro (777,2 Mio. Euro) und verpasste damit den zu Geschäftsjahresanfang avisierten Zielumsatz von 950 Mio. Euro nur knapp. Wesentlich für den Umsatzsprung im Berichtsjahr war die Akquisition des Fahrzeugentwicklers IVM Automotive im Juli 2002, der 107,7 Mio. Euro zum Umsatz beitrug. Darüber hinaus konnte die Gruppe von einer Vielzahl von Produktneuanläufen profitieren, "insbesondere in den Geschäftsbereichen Cabrio-Dachsysteme und Betätigungssysteme", hieß es in einer offiziellen Mitteilung. Die Gesamtleistung der Gruppe erreichte 967,7 Mio. Euro nach 805,6 Mio. Euro im Vorjahr; das entspricht einem Plus von 20,1 Prozent. (tc)
Edscha: Restrukturierungen belasten Ergebnis
Gesamtumsatz verzeichnet Plus von 20 Prozent